Volle Kirchen-Bänke beim Dortmund Tatort

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Vor der Tatort-Übertragung gedachten die Zuschauer in der Pauluskirche der Terroropfer in Frankreich. (Foto: Stephan Schütze)

Mit einem Gedenken an die Opfer des Terroranschlags in Paris und der Solidaritätsbekundung „Je suis Charlie“ auf der Leinwand begann das Tatort-Schauen am Sonntagabend in der Pauluskirche.

Viele Dortmunder hatten sich zum gemeinsamen Rudelgucken in der Nordstadt-Kirche versammelt, wo im Anschluss auch eine Diskussion folgte.
„Bunt statt braun“ lautete die Aufschrift auf einem großen Plakat auf der Bühne, denn die Fernseh-Kommissare stocherten an diesem Sonntagabend im braunen Dortmunder Sumpf nach den Tätern.

Alles Fiktion?

Eine Messerstecherei in der Nordstadt, junge Dortmunder, die sich den Neonazis anschließen und brutale Einschüchterungen der gewalttätigen Rechten, der fünfte Fall „Hydra“ hat es in sich. Und diese düsteren Szenen sind zwar Fiktion, doch beruht die Story auf realen Problemen. So erlebten die Dortmunder beim Rudelgucken die dunklen Seiten ihrer Stadt: rechtsextreme Gewalt, Menschen die wegschauen und eine braune „Hydra“ der Ewiggestrigen, deren Köpfe immer wieder nachwachsen.
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