Die größten Stars der Liga im Fußballmuseum

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Schon jetzt wird im Fußballmuseum gefachsimpelt. Auf der Baustelle erzählen Rainer Bonhof und Otto Rehagel auf Einladung von Museumsdirektor Manuel Neukirchner von Fußballgrößen, aufm Platz und drumherum.
 
In die "Elf des Jahrzehnts" 1963-'73 wurden Torwart Tilkowski, Höttges, Weber, Wimmer, Vogts, Overath, beckenbauer, Heynckes, Netzer, Seeler und Müller gewählt. (Foto: DFB Fußballmuseum)

Dede hat es geschafft. Jürgen Kohler auch und Stefan Reuter. Es sind gerade mal sechs BVB-Spieler, die von Trainerlegenden in den Himmel der Dekandenfußballer erhoben werden.

Denn nur 53 Kicker macht das Fußballmuseum ab August zu „Stars der Bundesliga“. Sie haben sich nach Meinung der Trainerlegenden Jupp Heynckes, Ottmar Hitzfeld und Otto Rehhagel in die zukünftige Dauerausstellung geschossen. „Diese Spieler haben nicht nur die deutsche, sondern die Weltgeschichte des Fußballs maßgeblich geprägt. Und dass diese Persönlichkeiten auf diese Art im Deutschen Fußballmuseum gewürdigt werden, ist eine tolle Sache“, findet Otto Rehagel. Gemeinsam mit Rainer Bonhof sitzt er im grauen Rohbau des zukünftigen DFB-Museums. Für ihn ist es ein Spiegel, in dem man mit der Vergangenheit, aber auch der Gegenwart konfrontiert wird.

Helden und Spiele leben wieder auf

„Man kann Spiele, aber auch Helden der eigenen Kindheit oder Jugend wieder aufleben lassen“, so Otto Rehhagel, der sich besonders darüber freut, dass es ehemalige Spieler von ihm wie Rudi Völler, Andreas Brehme oder auch Michael Ballack in die erlesene Auswahl geschafft haben.
Gemeinsam mit dem Kicker, Hitzfeld und Heynckes stellte er fünfmal die „Elf des Jahrzehnts“ für die Dauerschau des Fußballtempels zusammen. Herausgekommen sind die besten Bundesligaspieler von 1963 bis 2013.

Die besten Bundesligaspieler

„Wolfgang war ein Beißer und Günther Netzer, genial war der“, schwelgt auch Rainer Bonhoff in Erinnerungen an die 60er Jahre auf dem Platz. Und auch Rehagel schwärmt von Berti Vogts, der ja auch nicht zimperlich zuging und dem Franz, der am Ball einfach perfekt war.
Und er kommt ins Erzählen vom Ferrari-Fahrer Günter, der ja damals eine Disko aufmachte, „ein Enfant terrible und ein super Kamerad.“
Vor laufenden Kameras lassen die Fußballrecken auf der Baustelle am Königswall Momente der Fußballgeschichte aufleben.

"Klaus der Kopfballkünstler"

Otto Rehagel erzählt begeistert von Klaus (Fischer) dem Kopfballkünstler, der immer noch zwei Köpfe höher stand als alle anderen. Und dem Miroslav, den er als Coach von den Amateuren geholt hatte. Und Rainer Bonhof setzt noch einen drauf von einem weiteren, der in die Elf der 73-er bis 83er-Jahre musste: Gerd Müller. „Den konntest du ausspielen, wie du wolltest, der hat alles verarbeitet und Tore gemacht.“
Einen Tag hat es nur gedauert, bis sich die drei Fußballlehrer, die zusammen fünfmal den Europapokal, 13 Deutsche Meisterschaften und siebenmal den DFB-Pokal gewonnen haben, mit Museumsdirektor Manuel Neukirchner sowie Rainer Holzschuh und Jörg Jakob vom kicker-Sportmagazin einig waren, wer in den Fußball-Olymp gehoben wird.

Beckenbauer und Müller gleich zweimal

Am Ende konnte sich die Fachjury jeweils auf elf Spieler einigen, die die fünf Bundesliga-Dekaden (1963-2013) maßgeblich geprägt haben. Insgesamt 53 Bundesliga-Größen – wobei Franz Beckenbauer und Gerd Müller jeweils in zwei Teams des Jahrzehnts auftauchen.
Manuel Neukirchner war sehr angetan: „Die drei Trainer waren top vorbereitet. Sie haben fundiert und ausgiebig über die Zusammenstellung der verschiedenen Teams beraten. “ Und er ist stolz, das Ergebnis dieses Prozesses im Deutschen Fußballmuseum bald ausstellen zu können: „das macht uns stolz. 53 Stars der Bundesliga – ausgewählt von diesen drei Trainer-Legenden: Besser kann man 50 Jahre Bundesliga nicht zusammenfassen.“

Fußballmuseum eröffnet im August

Das sah auch Rainer Bonhof so: „Es ist schön zu sehen, dass beispielsweise im ersten Jahrzehnt neben den Künstlern Netzer und Overath mit Hacki Wimmer ein Mann auftaucht, der nie groß im Rampenlicht gestanden hat, aber aufgrund seiner Laufstärke, seiner Zweikampfstärke und seiner Einstellung für die Mannschaft unglaublich wichtig war. Zudem ist Hacki ein feiner Mensch, der sich diese Nominierung redlich verdient hat.“
Wer nun alles zu den besten Teams der Liga zählt, erfahren Fußballfans in drei Monaten bei der Eröffnung des Fußballmuseums.
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