Mutmaßlicher Drogendealer an der Osterlandwehr im Borsigplatz-Viertel festgenommen

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Ein mutmaßlicher Drogendealer geriet Freitag (1.7.) an der Osterlandwehr im Borsigplatz-Viertel in der Nordstadt an den Falschen: Er bot einem zivilen Beamten Kokain an - und wurde letztendlich festgenommen.

Kurz nach 16 Uhr fragte der 42-jährige Essener den Polizeibeamten in zivil ob er Kokain kaufen wolle. Der Dortmunder Polizeikommissar wies sich aus und forderte den Tatverdächtigen auf, seine Hände zu zeigen. Überrascht aber nicht reaktionsunfähig, trat der Unbekannte sofort gegen das Knie des Beamten und versuchte das noch in Hand und Hose befindliche, mutmaßliche Betäubungsmittel zum Mund zu führen, loszulaufen und sich der Kontrolle zu entziehen. Um den
Polizeibeamten an der Verfolgung zu hindern, versuchte er in dessen Richtung zu schlagen.

Doch trotz Widerstands und Gegenwehr ließ der Polizeibeamte sich nicht abschütteln: es entstand ein Gerangel in dem es gelang, den Tatverdächtigen zu fixieren und ihm trotz der heftigen Gegenwehr mit Kopfstößen und Tritten, Handfesseln anzulegen.

Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten mehr als 700 Euro Bargeld und insgesamt 14 Verkaufseinheiten Betäubungsmittel - vermutlich Kokain - auf.

Der 42-jährige Essener wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an. Der verletzte Polizeibeamte wurde anschließend ärztlich behandelt und konnte seinen Dienst nicht weiter fortsetzen.
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