„Helikoptereltern“ gefährden Schüler - CDU Brackel: Viel Verkehr vor Neuasselner Fichte-Grundschule

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Die CDU Brackel beim Ortstermin an der Fichte-Grundschule. (Foto: Schmitz)
Dortmund: Fichte-Grundschule |

Morgens und nachmittags ist auf der Haslindestraße Rush Hour: Eltern bringen ihre Kinder zur Neuasselner Fichte-Grundschule oder holen sie ab. Dabei kommt es immer wieder zu kritischen Momenten, berichtet Martin Unland, Vorsitzender der CDU Brackel.

Trotz Halteverbot halten viele Eltern direkt vor der Schule zwischen den Querungshilfen auf der östlichen Seite der Straße, so Unland bei einem Ortstermin. Es komme laut Schulleitung, Eltern und Anwohnern immer wieder zu gefährlichen Situationen der Schulkinder. Kommt dann ein Auto entgegen, muss es schon mal auf den Gehweg ausweichen. „Das führt zu einem erheblichen Verkehrsfluss, der für die Schüler gefährlich werden kann“, ergänzt Andreas Brunnert, Fraktionsvorsitzender der CDU in der Bezirksvertretung Brackel. Einmal sei sogar ein Polizeibeamter zur Verkehrserziehung hier gewesen. „Trotzdem hielten die Eltern im Halteverbot, ohne sich an der Anwesenheit des Polizisten zu stören“, berichtet Unland. „Ich beobachte seit drei Jahren, dass ‚Helikoptereltern‘ regelmäßig bis vor die Schule fahren“, sagt Stefanie Jülich, Mutter einer Drittklässlerin und Mitglied des Arbeitskreises Verkehrssicherheit.
Nördlich einer schon existierenden Verkehrsinsel soll auf der Haslindestraße eine weitere entstehen, um den Verkehr zu entschleunigen. Einen entsprechenden Antrag will die CDU in der nächsten Bezirksvertretungssitzung stellen. Gegenüber könne dann zwar nicht mehr geparkt werden, es fielen aber nur drei Parkplätze weg. „Das sollte die Sicherheit der Kinder Wert sein“, ist Brunnert überzeugt. Außerdem soll direkt vor der Schule ein Zebrastreifen gemalt werden, um den Schülern einen sicheren Weg zur Schule zu ermöglichen.
Eine weitere kritische Stelle gibt es an der Ecke Holzwickeder Straße/Am Funkturm. Vor einem Rewe-Markt kurz vor der Einmündung zur Haslindestraße befindet sich ein Übergang mit Mittelinsel, den Schüler häufig nutzen. Gefahr, so Unland, entstehe daraus, dass sich direkt davor eine Bushaltestelle befinde. Hält dort ein Bus, wird dieser von Autofahrern überholt, wodurch die Kinder gefährdet sind. Die CDU überlegt nun, ob die Haltestelle hinter die Einmündung der Haslindestraße verlegt und vor diese der Übergang verlegt werden könnte.
Die Union will einen Antrag vorbereiten und diesen in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Brackel Ende Oktober einbringen.
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