Zwei Tatverdächtige festgenommen nach Einbruch in Haus am Wieckesweg in Brackel

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Dortmund: Wieckesweg |

Zwei Tatverdächtige - 22 und 21 Jahre jung - konnte die Polizei nach einem Einbruch am Freitagabend (25.11.) gegen 21.30 Uhr in ein Haus am Wieckesweg in Brackel im Rahmen der Nahbereichsfahndung festnehmen. Ein dritter Täter entkam zu Fuß in unbekannte Richtung.

Mit Schrecken hatte die Hausbesitzerin feststellen müssen, dass in ihr Haus unbekannte Täter eingebrochen waren und dort ihr Unwesen trieben. Selbst als die Dortmunderin das Licht einschaltete, ließen die Täter nicht von ihrem Vorhaben ab. Die pfiffige Hausbesitzerin lief umgehend zu einer Nachbarin und verständigte von dort die Polizei.

Nur wenig später waren zivile Streifenteams vor Ort und konnten beobachten, wie zwei Täter über den Garten in Richtung S-Bahn flüchteten. Bei ihrer Flucht mussten die Täter über einen Gartenzaun bzw. ein Tor klettern. Hierbei fasste einer der beiden
Männer direkt in einen Stacheldraht und verletzte sich an der Hand. Sein Handschuh verfing sich dabei in den Dornen des Stacheldrahtes. Parallel zu dem Duo im Garten türmte ein dritter Täter aus dem ersten Obergeschoss des Hauses und konnte in
unbekannte Richtung entkommen.

Hier könnte die Geschichte schon zu Ende sein. Doch weit gefehlt. So teilte die Polizei heute (29.11.) mit. Während der Nahbereichsfahndung konnte ein weiteres Team der Zivilfahnder ein verdächtiges Auto mit belgischem Kennzeichen, besetzt mit zwei Männern, ausmachen. Bei der anschließenden Kontrolle des verdächtigen Rovers, zeigte der 22-jährige Fahrer deutliche Anzeichen von Drogenkonsum. Noch interessanter war jedoch, dass er auffällig frische Verletzungen an Hand und Handgelenken hatte.

Bei der Durchsuchung des Wagens entdeckten die Beamten Werkzeuge, Handschuhe und eine mit Laub verschmutzte Jogginghose. Die Überprüfung der belgischen Kennzeichen zeigte darüber hinaus, dass das Auto als gestohlen zur Fahndung ausgeschrieben war. Das Navigationsgerät zeigte zu dem die Espenstraße als Zieleingabe. Somit befand sich das Fahrzeug in unmittelbarer Tatortnähe.

Beide Tatverdächtige wurden einem Haftrichter vorgeführt und von diesem in Untersuchungshaft genommen.
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