Brückenschlag über die Körne ist gelungen // Scharnhorsts Bezirksbürgermeister Rüdiger Schmidt zum Jahreswechsel

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Rüdiger Schmidt, Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Scharnhorst. (Foto: Ralf Michalak)
 
Mit der neuen Fußgängerbrücke über den Bach Körne ist im Jahr 2012 auch der Brückenschlag zwischen Scharnhorst und Brackel, zwischen den Naturschutzgebieten Alte Körne und Buschei gelungen. (Foto: Jutta Greiner)

Auch Rüdiger Schmidt, der Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Scharnhorst, hat anlässlich des Jahreswechsels ein Grußwort an die Mitbürger zwischen Kirchderne und Husen gerichtet. Hier sein Rück- und Ausblick:

"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

spannend geht das Jahr 2012 dem Ende entgegen - ebenso spannend wie es begonnen hatte.

Die Verwaltungsstellen Scharnhorst und Eving bleiben erst einmal eigenständig erhalten - wenn auch mit weniger Aufgaben und Personal. Der Rat der Stadt hatte sich den massiven Protesten aus den betroffenen Stadtbezirken gebeugt und Einsicht gezeigt. Leider wurden viele Aufgaben in die Innenstadtbüros verlegt, die Öffnungszeiten wurden verschlechtert und das Personal speziell auch in Scharnhorst drastisch reduziert. Hier gilt mein ausdrücklicher Dank den Mitarbeiter/innen unserer Verwaltungsstelle , die trotz Überbelastung und Personalverknappung und manchmal auch Anfeindung der Bevölkerung speziell im Meldewesen mehr geleistet haben als das normale Arbeitspensum und dabei auch noch immer freundlich blieben.

Mit dem Bau der Brücke über die Körne ist die erste Verbindung zwischen dem Naturschutzgebiet Buschei und dem Naturlehrpfad „Alte Körne“ geschaffen worden und ich bin guter Hoffnung , dass der Verbindungstunnel unterhalb der DB-Strecke den letzten Wegeschluss hierzu schließen wird.

Mit der Erstaufnahmestelle für Flüchtline in Derne haben wir alle Bedenken gehabt, ob dieses Unterfangen denn gut gegen könne, da der bauliche Zustand der alten Hauptschule ja nun nicht der beste war.

Mit viel Engagement und Können hat es das Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit der städtischen Immobilienverwaltung und European Home Care geschafft, aus der Schule in kürzester Zeit ein Wohnheim für circa 250 Flüchtlinge zu machen.

Besonders erwähnenswert ist das Engagement der Derner Bürger, welche sich mutig den vor dem Heim demonstrierenden Nazis entgegenstellten.
Die sportlichen Highlights in 2012 waren sicherlich der Aufstieg der ersten Mannschaft von Alemannia Scharnhorst in die Bezirksliga , welche nun mit FV Scharnhorst dort gemeinsam vertreten ist, und der ISC Viktoria Kirchderne, welcher einen Weltcup im Sehbehinderten-Torball auslobte. Diese Veranstaltung strahlte weit über die Grenzen unseres Stadtbezirks hinaus und fand viel Zuspruch.

Mit der Eröffnung der Gneisenauallee und dem weiteren Ausbau des Derner Stadtparks ist es gelungen, die Attraktivität des Stadtteils zu verbessern und den Verkehrsfluss um Derne herum zu leiten.

Mit der Neugestaltung der Altenderner Straße und der Restaurierung der dortigen Hauser - wie z.B. das Unionhaus - wird sich das Bild Dernes weiter ins Positive wandeln.

Nach diversen Haushaltskürzungen und auch der Wiederholungswahl ist es nun endlich gelungen, den vom Oberbürgermeister versprochene Spielplatz in Grevel bauen zu lassen. Der erste Spatenstich erfolgte trotz Eis und Schnee. Fertiggestellt wird er im Frühling 2013 sein und die Greveler Kinder werden sicherlich der Einweihung entgegenfiebern.

Das „Lanstroper Ei“ erhielt kürzlich seinen ersten Förderbescheid und ich bin frohen Mutes, dass die Restaurierung unserer historischen Landmarke bald beginnen kann.

An dieser Stelle noch einmal Dank an die beherzten Lanstroper Bürger, welche dieses Projekt angestoßen haben.

Über den Jahreswechsel hinaus wird uns das Thema des Forensikbaus „Im Erlensundern“ beschäftigen. Auch hier sind es wieder die Lanstroper, die die Initiative ergriffen haben und sich gegen die Art und Weise der Entscheidungsfindung seitens der Gesundheitsministerin Steffens zur Wehr setzen und für die Erhaltung des dortigen Landschaftsschutzgebiets kämpfen. Bei diesem Kampf finden sie die Dortmunder Politik an ihrer Seite.

Liebe Mitbürger/innen, im Jahre 2013 werden wir uns auf Grund der Mittelkürzungen auch in der Bezirksvertretung finanziell einschränken müssen. Dies ist erforderlich, damit die Stadt Dortmund nicht in die so genannte Haushaltssicherung fällt.

Ich bin dennoch guten Mutes, dass wir auch dieses mit einem blauen Auge überstehen werden und die Maßnahmen, welche 2013 nicht alle umgesetzt werden, in den folgenden Jahren schnellstmöglich nachgeholt werden.
Ich wünsche Ihnen (...) einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2013.

Glückauf.“

Rüdiger Schmidt
Bezirksbürgermeister
Scharnhorst
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