Kabarett zu Gast in Husen

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Uta Rotermund zu Gast bei der Kolpingfamilie in Husen
Dortmund: Gemeindehaus St. Petrus Canisius |

"Können Männer denken?“ ist das klassische Paradeprogramm der Kabarettistin Uta Rotermund, mit dem die Dortmunderin im komplett ausverkauftem Canisius Haus gastierte.


"Es ist doch schon möglich, einen Mann auf den Mond zu schießen, also warum nicht alle?" Allerdings ein Exemplar will sie für die Fortpflanzung zurückbehalten. Aber auch nicht mehr lange. Dann haben wir das alles geschüttelt und gerührt im Kühlschrank.
Gnadenlos steigt Uta Rotermund in die Politik ein. "Sie wissen aber, warum Doris Schröder-Köpf so heißt? Mein Gott stellen Sie sich mal vor, sie hätte sich "Köpf-Schröder" genannt. Ein bisschen Solidarität kann man auch von der 4. Ehefrau erwarten."

Nicht nur die Worte brachten einen zum Lachen


Dann der Wechsel von der politischen Perspektive zurück zu den Frauen. "Frauen haben ja keinen Humor. Fragen Sie mal ihren Mann! Und Missverständnisse sind weiblich.“ Doch, das Grauen ist immer weiblich. Der Mann an sich, wer auch immer das ist, ist ein Gesamtkunstwerk. Während die Frau an sich eine Gesamtproblemzone ist. Und je älter eine Frau ist, desto problematischer wird sie ja auch. Aber es sind nicht die Frauen, die altern. Es ist der Blick der Männer, der nicht reift. Dennoch kommt für jede Frau die Stunde der Erkenntnis, das muss sie einfach feststellen. Irgendwann wird jede Brust katholisch, da geht sie einfach auf die Knie."
Es folgen die fünf goldenen Tipps der Hundeerziehung zur praktischen Anwendung am Mann, unterstützt von bestätigendem Kopfnicken und "Genau, so isses!" und "Jawoll!" als Reaktionen der Anwesenden weiblichen Gäste. Und auch die langjährige Gattin, die von ihrem Ehemann "Mutti" genannt wird, rächt sich zur Freude des weiblichen Publikums an dem angetrauten Ignoranten fürchterlich.
Mehr als zwei Stunden Lachen und Nachdenken zum großen Amüsement des gesamten Publikums. So gemein Uta Rotermunds Humor auch ist, sie hat ein großes Herz.

Spaß für den guten Zweck


Zum Schluss verkauft sie für die Menschenrechtsorganisation Medica Mondiale, die sich speziell für Frauen in Kriegsgebieten einsetzt die "Rosa Brille". "Manchmal ist das Leben eben nur durch eine "Rosa Brille" zu ertragen." sagt sie. 47.000 Euro konnte Uta Rotermund schon an Medica Mondiale überweisen. Langanhaltender begeisterter Applaus. 145,00 Euro kann sie nach ihrem Auftritt im Canisius Haus jetzt dazu fügen.
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