Zur Erinnerung an die Essenberger Fährstation

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Essenberger Fährstation
In dieser Mauer sind die Umrisse der ehemaligen Fährstation deutlich zu erkennen. Zunächst ein großer Bogen, in dem früher ein Schaufenster mit einer Tür eingesetzt war, dahinter befand sich ein Lokal, in dem neben dem Kartenverkauf für den Fährbetrieb auch Erfrischungsgetränke für Kutscher und Fuhrleute ausgeschenkt wurde.
Bei dem kleineren Spitzbogen nebenan handelt es sich um den Eingang zum oberhalb der Station gelegenen Restaurant Hessels, einem um 1900 beliebten Ausflugslokal, das schon vor Jahrzehnten abgerissen wurde. Die Reste der Fährstation haben wohl nur "überlebt“, weil die Mauer, in die sie eingelassen war, 1997 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Nach dem Einsturz der Decke der ehemaligen Fährstation wurden die Hohlräume zugeschüttet und die Eingänge bündig mit der Mauer verputzt, wobei die Umrisse der aus Natursteinen bestehenden Bögen erhalten blieben.
Der Freundeskreis Historisches Homberg e.V. hatte die Idee für die Gestaltung und beauftragte Künstler aus Duisburg, die ehemalige Essenberger Fährstation nach alten Fotos wiederaufleben zu lassen, um somit die Erinnerung an eine Jahrhunderte bestehende Fährgeschichte lebendig zu halten.
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9 Kommentare
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Hanni Borzel aus Arnsberg | 11.11.2013 | 22:29  
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Paul Scharrenbroich aus Monheim am Rhein | 12.11.2013 | 05:36  
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Myriam Weskamp aus Castrop-Rauxel | 12.11.2013 | 10:58  
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Hiltrud Richter aus Lünen | 12.11.2013 | 16:59  
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Harald Zschauer aus Lünen | 12.11.2013 | 17:25  
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Armin von Preetzmann aus Castrop-Rauxel | 12.11.2013 | 18:22  
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Wilma Porsche aus Unna | 12.11.2013 | 18:52  
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Manfred Jozkowiak aus Mülheim an der Ruhr | 12.11.2013 | 20:01  
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Renate Schuparra aus Duisburg | 14.11.2013 | 00:04  
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