Blitz-Marathon: Es lebe der Streit!

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Wenn alle Jahre wieder der große Blitz-Marathon ansteht, ist der Streit vorprogrammiert: sinnvolle Stärkung der Verkehrssicherheit oder doch reine Abzocke? Längst regt sich nicht nur bei Bürgern, sondern auch bei den Bundesländern Widerstand gegen diese Maßnahme "made in NRW". Denn von hier stammt die Idee.

Baden-Württemberg macht nicht mehr mit, Rheinland-Pfalz ebenso wenig wie beispielsweise Niedersachsen.

NRW aber hält weiter die Fahne hoch für diese medienwirksame Großaktion gegen Raser. Im Prinzip. Nur nicht am 19. April, dem Tag des nächsten, mittlerweile europaweiten Blitz-Marathons. Durch den AfD-Bundesparteitag in Köln am 22. und 23. April sind viele Kräfte gebunden. Die Polizei sorgt mit starker Präsenz für die Sicherheit. "Der Blitz-Marathon wäre deshalb nicht in der gewohnten Weise machbar", erklärt Innenminister Ralf Jäger.

Ganz verzichten müssen NRWs Autofahrer jedoch nicht auf erzieherische Schwerpunkt-Kontrollen. Die NRW-Polizei will stattdessen am 21. März verstärkt gegen Raser, Drängler und Handy-Sünder vorgehen. Na, da kann der Streit ja auch weitergehen!
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