Pegida-Kundgebung und Gegendemos: Polizei richtet Servicetelefon ein

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Für Montag, 19.Januar, sind in Duisburg mehrere Demonstrationen in der Duisburger Innenstadt und im Bereich des Hauptbahnhofs angemeldet. Wie die Polizei Duisburg mitteilt, wird sie mit mehreren Hundertschaften dafür sorgen, dass alle Bürger ihr Versammlungsrecht friedlich wahrnehmen können.

„Wir bitten unbeteiligte Bürger um Verständnis für die Behinderungen, die eine solche Großveranstaltung nach sich zieht“, setzt Einsatzleiter Rüdiger Wollgramm auf Unterstützung aller Betroffenen.
Ab 16 Uhr muss mit Verkehrsbeeinträchtigungen und Halteverbotszonen gerechnet werden. Im Zuge der Veranstaltungen wird die Polizei die Zufahrten zur Innenstadt von der Saarstraße, Mainstraße, Am Burgacker, Mercatorstraße, Friedrich-Wilhelm-Straße/Düsseldorfer Straße angepasst an die Lageentwicklung sperren. „Wir werden die Verkehrsbeeinträchtigungen durch flexible Regelungen so gering wie möglich halten“, verspricht Wollgramm.

„Pegida“ wird um 18 Uhr mit einer Versammlung am Fernbusbahnhof beginnen. Der anschließende Aufzug erfolgt über die Mercator-, Wittekind-, Fürsten-, Günther-, Hohe Straße zurück über die Friedrich-Wilhelm-Straße zum Bahnhofsvorplatz. Der Versammlungsleiter rechnet mit 500 Teilnehmern.



Dagegen wollen drei Organisationen demonstrieren:

Der DGB hat eine Kundgebung auf der Landfermannstraße/Theatervorplatz in der Zeit von 18 bis 20 Uhr angekündigt und erwartet 1.000 Teilnehmer.

Die „Initiative gegen Duisburger Zustände“ hat eine Kundgebung von 17.30 bis 21.30 Uhr auf der Düsseldorfer Straße/Friedrich-Wilhelm-Straße angemeldet und erwartet 200 Teilnehmer.

Das „Duisburger Netzwerk gegen Rechts“ plant eine Kundgebung ab 17.30 Uhr vor dem Hauptbahnhof auf dem Portsmouthplatz und erwartet 100 Teilnehmer.

Die Fernreisebusse von der Haltestelle am Hauptbahnhof werden planmäßig abfahren. Der Einstieg wird jedoch auf der Mercatorstraße (Nähe Gallenkampstraße) sein.
Die DVG ist informiert und hat Umleitungen eingerichtet.

Ab 16 Uhr werden von der Stadt entlang der Zugstrecke Halteverbote eingerichtet, die bis zum Einsatzende der Polizei bestehen bleiben. Fahrzeuge, die nach 16 Uhr noch dort parken, werden abgeschleppt.

Die Polizei richtet für Bürgerinnen und Bürger am Montag in der Zeit von 8 bis 22 Uhr ein Servicetelefon ein. Die Telefonnummer lautet 0203/280-1065.
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Lutz Muhr aus Duisburg | 16.01.2015 | 16:32  
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