Pimp my Car! Betriebs-Praktikum bei Brabus

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Max Fahnenbruch darf während seines Praktikums richtig mitarbeiten, unter fachkundiger Anleitung eines Brabus-Mitarbeiters wird fleißig geschraubt.

„Die Autos hier sind einfach am geilsten“, hat Max Fahnenbruch eine ganz einfache Erklärung für die Wahl seines Praktikumsbetriebes. Zwei Wochen lang hat der 16-Jährige beim deutschen Luxusautotuner Brabus in der Nachbarstadt Bottrop als Kfz-Mechatroniker gearbeitet.

Anstelle von Mathematik, Sozialwissenschaften oder Pädagogik lernte der Schönebecker die Arbeitswelt kennen. Das bedeutete auch: Der Tag im Unternehmen ist streng gegliedert. "Ich musste jeden Tag um 8 Uhr anfangen. Das bedeutete, der Wecker ging um 6, kurz nach 7 saß ich in Bus und Bahn, um nach Bottrop zu kommen", berichtet der Schüler des Don-Bosco-Gymnasiums.
Bis 16 Uhr dauerte Max´Schicht. "Natürlich nicht ohne Pause", schränkt er ein. Punkt zehn wurde gefrühstückt, die Mittagspause begann für Mitarbeiter und Praktikant um 13 Uhr.

Echte Luxusteile

Zwischendurch durfte der Borbecker richtig mit anfassen. "Hier werden die neuesten Mercedes-Benz-Karossen mit Teilen von Brabus veredelt", bringt er auf den Punkt, was die Fachkräfte an der Brabus-Allee Tag für Tag leisten.
Max hatte richtig Glück bei der Wahl seines Praktikumsbetriebes. Er durfte bei allen Arbeiten dabei sein, selbst schrauben und montieren. In Sachen Reifenwechsel und Kühlergrill-Montage ist der 16-Jährige inzwischen ein echter Experte. "Ich hab ich mich einfach hier beworben", erinnert er sich an ein Telefonat vor gut einem halben Jahr. "Mein Vater arbeitet hier in der Nähe und kennt den Betrieb."
Was Max in die Hand bekam, waren echte Luxusteile. "Ich erinnere mich noch gut an einen Arbeitstag in meiner ersten Woche hier. Der Meister bat mich vorsichtig zu sein mit dem Kühlergrill, den ich montieren sollte", berichtet der Schönebecker. Nicht verwunderlich, dieser Rat. Schließlich kostet so ein Schmuckstück bis zu 6.000 Euro.
Wie seine Mitschüler aus der EF des Borbecker Gymnasiums musste sich der 16-Jährige selbst Gedanken darüber machen, wie und wo er sein Betriebspraktikum absolvieren möchte. „Es war leichter als gedacht hier eine Stelle zu bekommen", erinnert er sich. Neben einem Anruf im Wunschbetrieb war dazu eine schriftliche Bewerbung notwendig. Kurze Zeit später kam dann schon die Bestätigung. "Und ich hatte meine Praktikumssstelle", sagt Max.

Etwas mit Design ...

Später einmal als Kfz-Mechatroniker zu arbeiten, das kann sich der Schönebecker nicht vorstellen. Viel lieber würde er etwas mit Design machen. „Aber da ist das hier ja schon ein guter Anfang“, findet er. Allerdings, auch das räumt er ein, ist das Praktikum durchaus anstrengender als die Schule.
"Trotzdem hat es eine Menge Spaß gemacht. Und ich habe auch eine ganze Menge mitgenommen und während meiner Zeit im Betrieb viel über den generellen Umgang mit Autos gelernt." Das ganze scheint also eine ziemlich gute Wahl gewesen zu sein. Und vielleicht besucht Max ja beim nächsten Mal die Designabteilung - denn auch die gibt es im Hause Brabus.

Text und Fotos: Henrik Wendel
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