Neues Grün für die Dorfwiese in Schönebeck

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Ganz schön schweißtreibend war der Einsatz der Helfer, die gemeinsam mit dem Team des Gartenbaubetriebes Michael Holtwiesche 20 Kubikmeter Oberboden auf der Dorfwiese verteilten und anschließend neuen Rasen einsäten. (Foto: privat)
Betreten verboten. Mit rot-weißem Flatterband ist die Dorfwiese in Schönebeck derzeit abgesperrt. Grund ist der neu ausgesäte Rasen, der einige Zeit braucht, um richtig auszukeimen und anzuwachsen.



„Vier Wochen“, so schätzt der Vorsitzende des Bürger- und Vekehrsvereins Schönebeck, Harald Häde, werde es wohl dauern, ehe die Dorfwiese wieder nutzbar ist. „Läuft alles nach Plan und der Rasen geht an, dann können wir im Oktober den Schönebecker Bauernmarkt auf einer rund- um erneuerten Dorfwiese präsentieren.“
Das „Schönebecker Wohnzimmer“, so wie die Dorfwiese von vielen Anwohnern liebevoll genannt wird, erhält nach den Zerstörungen durch Ela nun nach und nach ihr altes Gesicht zurück. „Wir haben einen Spendenaufruf zur Neubepflanzung und Wiederherrichtung der Dorfwiese gestartet und nun erfolgreich abschließen können“, freut sich Harald Häde. In der letzten Woche begannen nun die Arbeiten zur Wiederherrichtung der Rasenfläche. Spontanität war gefragt, denn der Startschuss dazu fiel relativ kurzfristig. Grund war die Anlieferung von 20 Kubikmetern Oberboden, den die Stadt am Donnerstag auf der Dorfwiese abgeladen hatte. „Da musste eiligst gehandelt werden“, so Häde. Ein kurzer Aufruf reichte allerdings und schon standen Helfer für den Einsatz am nächsten Tag bereit. Bereits um 7.30 Uhr trafen die sich am Freitag - mit Schubkarre, Schüppe und Rechen bewaffnet - um mit Unterstützung des Gartenbaubetriebes Michael Holtwiesche den Oberboden in die Wiese einzubringen. „Einfach um wieder eine ebene Fläche zu erhalten.“
Der Riesenberg Oberboden bereitete den Freiwilligen allerdings kurzzeitig schon ein wenig Kopfzerbrechen. „Das ist ein gewaltiger Hügel“, räumten die Männer vor Beginn der Arbeiten ein, „und das bei diesem Wetter.“
Aber nach fünf Stunden war es geschafft: der Oberboden war verteilt, gewalzt und der neue Rasen eingesät. Jetzt hofft man beim Bürger- und Verkehrsverein darauf, dass die Absperrung akzeptiert wird und der neue Rasen die Zeit zum Anwachsen bekommt.
Nach dem Bauernmarkt am 4. Oktober wird es dann weitergehen. „Dann werden die ersten neuen Bäume auf der Wiese gepflanzt“, verrät Harald Häde.
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