Die zweite Zughälfte kommt dann später...

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Von Dortmund bis München werden zwei ICE aneinander gekoppelt. Manchmal allerdings auch nicht... (Foto: privat/Lokalkompass Emmerich)
Auf die Bahn ist kein Verlass. Dieser Pessimismus erhielt auf der Fahrt in den Urlaub neue Nahrung. Keine Hitze, kein Streik, keine Unwetter und trotzdem 63 Minuten Verspätung.

Ankunftgleis leider noch belegt

Wie das geht? Indem die eine ICE-Hälfte erst nicht pünktlich eintrifft, dann nicht angekoppelt werden kann, der Zug also in zwei Hälften fährt und man selbst in der zweiten Hälfte sitzt („Verehrte Fahrgäste, leider ist unser Ankunftgleis noch belegt...“). Logisch: von Hälfte Nummer eins.
Immerhin bekommt man für die Erfahrung 25 Prozent des Ticketpreises erstattet, und beim Blick aus dem Fenster auf die überfüllte A 8 weiß man: Es geht alles noch schlimmer.

Hilfe! Hitze und Unwetter!

Vor der Heimfahrt dann die Wettervorhersage: 35 Grad, schwere Unwetter. Schon drei Tage vorher begann die Planung, wie man den Ausfall der Klimaanlage und das stundenlange Warten, bis die umgestürzten Bäume weggeräumt sein würden, bewältigen könnte.
Und was war? Nichts. Beide Züge angenehm temperiert und auf die Minute pünktlich. Ich sag‘s ja: Auf die Bahn ist kein Verlass.
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3 Kommentare
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 05.08.2013 | 22:42  
Sabine Pfeffer aus Essen-Süd | 06.08.2013 | 10:30  
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 06.08.2013 | 10:45  
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