Anti-Kohle-Menschenkette setzte Zeichen zum Stopp der Kohlebagger und Klimakiller

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Bei der Abschlußkundgebung in Immerath im Schatten der noch prächtigen Kirche, die bald im Riesenloch des Braunkohletagebaus Garzweiler II verschwinden soll - wenn sich ncht genpgend BürgerInnen dagegen wehren.
 
Was künftig wegen der Braunkohleförderung an Ortschaften vernünftig wird oder bereits zerstört wurde, sind nicht bloß winzige Dörfer, sondern Gemeinden mit ehemals wichtiger Infrastruktur - hier ein früheres Krankenhaus der Stadt Erkelenz.
Erkelenz: Immerath | Aus Essen, wie der ganzen Bundesrepublik und den Niederlanden sind am 25. April mehr als 6000 Menschen zum Protest zusammengekommen. Diese TeilnehmerInnen haben sich nicht damit abgefunden, dass selbst im 21. Jahrhundert damit weitergemacht werden soll, Landschaft für billigen Strom zu verheizen.
Die Fortsetzung des Landschaft und Heimat fressenden Braunkohletagebaus Garzweiler im Umfeld der Stadt Erkelenz bedroht akut die Orte Immerath, Lützerath, Holzweiler und Borschemich. Der größe der Teil der Häuser ist bereits leergezogen und die Orte sind zu Geisterstätten mit vereinzelten bewohnten Gebäuden geworden. Aus ehemals properen Wohn- und Geschäftshäusern mit Balkonen und lauschigen Gärten wurde unnötiger Leerstand. der auf den Abriß wartet. Die Fenster und Türen mit Holz verrammelt oder Eisen beschlagen, die Gärten verwildert, die Kirchen amtlich entweiht und dazwischen bereits Grundstücke, deren Bauten bereits niedergelegt wurden.

Deutschlands umweltschädllichste Art Strom zu erzeugen

Dass alles nur, um die in Deutschland umweltschädlichste Möglichkeit - der größte CO2 Ausstoß, gigantische Mengen an Schwefeldioxid, an Stickoxiden und Feinstäuben, schließlich die totale Landschaftsvernichtung an bestem Ackerboden Energie zu erzeugen - noch ein paar Jahrzehnte länger zu praktizieren. Auch rein wirtschaftlich ist es blanker Unsinn, noch länger mit uralten längst abgeschrieben Braunkohlekraftwerken dafür zu sorgen, dass gleichzeitig moderne emissionsarme Gaskraftwerke und andere moderne Anlagen mit erneuerbaren Energien nicht ans Netz gehen können.

Die 6000 Menschen in der 7,5 km Kilometer langen Menschen,setzten an diesem Samstag ein weithin sichtbares Zeichen, dass das RWE nicht mehr so weiter machen kann, wie in früheren Zeiten. Zur Kampagne hatten sich Umweltverbände wie Greenpeace, Nabu, BUND, Klima Allianz, oder auch Campact zusammengefunden - aber natürlich wurden sie zahlreich von den Grünen, der Linken und anderen kleineren politschen Gruppen unterstützt. Dabei ist es traurig, dass SPD, Jusos oder Falken bei diesem Protest ganzlich fehlten oder sogar auf der anderern Seite zu stehen scheinen.

RWE muss Geschäftsmodell ändern - keine Landschaft mehr verheizen

Weder Landesmutter Kraft noch Vizekanzler Gabriel dürfen sich hier zum Büttel dieser einen Firma RWE machen - die ja trotzdem nur eine gute Zukunft haben kann, wenn sie endlich ihr Geschäftsmodell ändert, die Entwicklung regenerativer Energieerzeugung nur als Nebenhobby zu betreiben .
Auch die Gewerkschaft VERDI und die IG Bergbau und Energie sollten eigentlich wissen, dass die Arbeit mit der Braunkohle keine Zukunft hat und sich lieber ins Zeug leben, den bisher dort Beschäftigten mittelfristig andere Berufsperspektiven zu eröffnen. Ein Kohleausstiegsgesetz könnte nach Vorschlägen von greenpeace
auf das 2030 zielen, bis dahin könnte die bestehenden Braunkohlekrafte ohne neue Tagebaue noch die alten Lagerstätten abbauen, ohne weitere Verwüstungen in der Landschaft anzurichten und unsere Umweltbilanzen zumindest schonen. Die modernen Steinkohlekraftwerke mit besseren, aber keinesfalls akzeptablen Schadstoffemissionen sollten nach diesem Plan spätestens 2040 vom Netz gehen.
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