Festhalten von OB Paß am Alkoholverbot ist starsinnig

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Gönül Eglence: "Esen verdient besser regiert zu werden:"
Essen: Willy-Brandt Platz |

Gömül Eglence: Mit dem Kopf durch die Wand kommt man nicht weiter


Angesichts der Ankündigung von Oberbürgermeister Reinhard Paß (SPD), am Verbot des Alkoholkonsums auf dem Willy-Brandt-Platz und Heinrich-Reisner-Platz trotz des Widerstandes in der SPD-Ratsfraktion und der rechtlichen Bedenken festhalten zu wollen, erklärt Gönül Eğlence, Oberbürgermeister-Kandidatin der Essener Grünen:

„Nicht zum ersten Mal ist OB Paß beratungsresistent. Offensichtlich meint Herr Paß, durch diese Ankündigungen Pluspunkte im OB-Wahlkampf sammeln zu können. Doch ein Scheitern des Alkoholverbotes spätestens vor Gericht ist vorprogrammiert.In der Presse wurde der Vorschlag zu recht als Schnapsidee bezeichnt. Wenn selbst seine eigenen Fachleute die rechtlichen Chancen auf ein solches Verbot gering einschätzen, macht es keinen Sinn, sich weiter in dieser Sackgasse zu verrennen.

Ein Alkoholverbot stellt eine völlig überzogene Einschränkung der individuellen Freiheit dar und bindet unnötig Kräfte, die viel dringender für Hilfsangebote von Alkoholkranken benötigt werden. Mehr aufsuchende Sozialarbeit und die Schaffung eines kostenfrei nutzbaren Urinals in Bahnhofsnähe sollten stattdessen im Vordergrund aller Anstrengungen stehen.“
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