Haushalt 2015 des Regionalverbands Ruhr verabschiedet

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CDU-Fraktionsvize Uwe Kutzner
RVR setzt Schwerpunkte bei Freizeitgesellschaften und Standortkampagne

Am Freitag vor den Schulferien hat die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr (RVR) mit den Stimmen von CDU, SPD, Bündnis'90/Die Grünen und weiteren Fraktionen den Haushaltsplan für das laufende Jahr verabschiedet. Es ist der erste gemeinsam von der Koalition der drei vorgenannten Fraktionen getragene Haushalt. "Mit dem neuen Haushaltsplan ist erstmalig auch eine intensive Diskussion über einzelne Ziele geführt worden, an der sich nicht nur die CDU-geführte Koalition beteiligt hat", erklärt Uwe Kutzner, Stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU im RVR und Mitglied im Rat der Stadt Essen "Finanziell setzt der RVR in diesem Jahr einen Schwerpunkt bei den Freizeitgesellschaften. Hier soll es zu einer Veränderung in der Struktur der Gesellschaften kommen, um dann den Stau bei Investitionen anzugehen. Hierfür wird der Verband in 2015 zusätzlich weitere 2,6 Mio. € aufbringen", erläutert Uwe Kutzner , der selber Mitglied im Verwaltungsrat der Freizeitgesellschaft Kemnade und des Revierparks Nienhausen ist.

Die 11 Freizeitgesellschaften und Revierparks, an denen der RVR beteiligt ist, erhalten zusammen einen jährlichen Zuschuss von 3,45 Mio. €. In diesem Jahr sind das seitens des RVR somit mehr als 6 Mio. €. Hinzu kommen Zuschüsse der Standortkommunen. Die bekanntesten Einrichtungen sind der Revierpark Mattlerbusch, der Revierpark Gysenberg, die Freizeitgesellschaft Kemnade, der Revierpark Vonderort und der Revierpark Wischlingen. Seit Jahren ist die Situation der Freizeiteinrichtungen durch sinkende Besucherzahlen und einen auflaufenden Investitionsstau aufgrund fehlender finanzieller Mittel gekennzeichnet. Zur Zeit laufen Bemühungen, die Einzelgesellschaften zu einer zusammenzufassen oder an die örtlichen Kommunen zu übertragen.

Standortkampagne für den Wirtschaftsstandort Ruhr
"20 Jahre nach der letzten Imagekampagne soll die Region auch wieder für sich werben. Allerdings nicht mit einer beliebigen Imagekampagne, sondern mit einer national und international ausgerichteten Kampagne für die Region als Wirtschafts- und Investitionsstandort", führt Uwe Kutzner weiter aus. Die bekannteste und noch heute nachwirkende Kampagne trug den Slogan "Das Ruhrgebiet. Ein starkes Stück Deutschland." und lief bis Mitte der der 1990er Jahre. Weniger prägend war die Anschlusskampagne "Der Pott kocht". "Mit einer neuen Kampagne müssen wir zeigen, dass Bildung, Wissenschaft, neue technologieorientierte, mittelständisch strukturierte Unternehmen für die heutige Metropole Ruhr stehen. Existenzgründer, die aus den Universitäten und Hochschulen kommen sind hier willkommen", so Uwe Kutzner abschließend.
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