Kita-Streik: Notfallmanagement der Stadt muss verbessert werden

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Solche Szenen, wie hier im Haarzopfer Haus des Lernens fehlten in diesen Wochen des Kita-Streiks - die meisten Eltern sind heil froh, dass jetzt endlich ernsthaft für bessere Berufsbedingunegn für ErzieherInnen verhandelt wird und die städtischen Kitas wegen der tariflichen Friedenspflicht ihren Betrieb wieder aufnehmen.
Essen: Rathaus Essen | Das bisherige Notfallmanagement der Verwaltung während des nunmehr seit vier Wochen andauernden Kita-Streiks ist nach Auffassung der GRÜNEN Ratsfraktion mehr als unzureichend. Die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion, Irmgard Krusenbaum, kündigt jetzt eine Anfrage hierzu für die kommende JHA-Sitzung an:
„Die Stadtverwaltung muss die Eltern bei der Lösung ihres Betreuungsproblems während des Streiks besser unterstützen.
So könnte die Ausweitung der Notgruppen durch die Heranziehung von Honorarkräften erfolgen, die im Moment im offenen Ganztag frei sind. Auch die stärkere Einbindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit der freien Träger bei der Einrichtung von zusätzlichen Betreuungsangeboten ist denkbar.

Für Streikzeiten - Neuverteilung der Kita-Plätze

Für überlegenswert halten wir auch eine Neuverteilung der Kita-Plätze, um auch Eltern eine Entlastung zu gewähren, die bislang keine Berücksichtigung in einer Notgruppe finden konnten und deren Urlaubsansprüche und sonstige privaten Betreuungsmöglichkeiten aber mittlerweile erschöpft sind.
Es ist mehr als bedauerlich, dass die Stadtverwaltung beim Kita-Streik immer nur dann Initiative zeigt, wenn sie massiver öffentlicher Druck und das erfolgreiche Engagement in anderen Städten dazu zwingt. Dabei hat sich sowohl bei der Frage der Gebührenerstattung als auch der Nutzung leerstehender Kitas durch private Elterninitiativen gezeigt, dass die Stadt keineswegs zum Nichtstun verurteilt ist.“
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