Rededuell beim BDKJ zwischen Reinhard Paß und Thomas Kufen

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Noch-OB Reinhard Paß will den ÖPNV im Ruhrgebiet "etwas mehr auf Private stützen". Damit könnte er schnell eine bessere Zukunft unseres VIA-Verbundes zwischen der Essener, der Mülheimer und der Duisburger Verkehrsgesellschaft vor die Wand fahren.
Essen: Essen-Zentrum |

Schmutzler-Jäger: Privatisierung keine Lösung für VIA-Verkehrsverbund

Laut Berichterstattung der WAZ Essen äußerte Oberbürgermeister Reinhard Paß im Rededuell zur OB-Wahl beim Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) Zweifel am Erfolg der Fusion von Nahverkehrsunternehmen im Ruhrgebiet und schlug vor, den Nahverkehr „etwas mehr auf Private“ zu stützen. Dazu erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der grünen Ratsfraktion
Rededuell beim BDKJ zwischen Reinhard Paß und Thomas Kufen:
„Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich Reinhard Paß von seinen sozialdemokratischen Wurzeln entfernt, wenn er sich nun für eine teilweise Privatisierung des Nahverkehrs ausspricht. Ein solches Vorhaben passt nicht zu seiner Aussage, dass es beim Sparkurs zu keinen betriebsbedingten Kündigungen kommen soll. Bei der Podiumsdiskussion des DGB zur OB-Wahl am 12. September würde man ihn für einen solchen Vorschlag aus dem Saal jagen. Aber er hat ja schon angekündigt, dass er erst gar nicht zur OB-Podiumsdiskussionsrunde erscheint.

OB muss sich das Gelingen des Nahverkehrsverbundes VIA einsetzen

Herr Paß sollte sich lieber vehement für ein Gelingen des Nahverkehrsverbundes VIA einsetzen, statt die EVAG-Beschäftigten zu verunsichern. Wir brauchen weniger Geschäftsführer und Aufsichtsräte durch eine Fusion von kommunalen Verkehrsbetrieben, nicht aber ein Lohndumping und Abbau von Standards durch Privatisierung von Fahrleistungen.“
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