Sechsspuriger Ausbau der A42 auf Essener Gebiet?

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Seit Jahren schon engagiert sich die Bürgerinitiative A42 Essen für mehr Lärmschutz. (Foto: Gohl)

Überrascht hat viele im Essener Norden eine DKP-Mitteilung, wonach ein umfangreicher Ausbau der A42 angedacht ist. Die Überraschung ist unangenehm für Anlieger der Autobahn, die seit langem für besseren Lärmschutz kämpfen.

Laut DKP sieht ein Entwurf für den Bundesverkehrswegeplan vor, die A42 zwischen Oberhausen und Bottrop acht- und zwischen Bottrop und Herne sechsspurig auszubauen. Angeblich laufen die Vorbereitungen "auf vollen Touren. Längst schon bereiten sich die betroffenen Ämter auf diesen vor. Ob auch schon Flächen für den Ausbau angekauft wurden, konnte noch nicht in Erfahrung gebracht werden", teils Jürgen Beese aus dem Bezirk V mit.

"Trasse bis an die Wohnzimmerfenster"



Die Politiker, befürchten, dass dann die A42 als Alternative zur A2 und A 40 noch attraktiver wird. Und : „Die verbreiterte Trasse wird in Teilen Altenessens die Autobahn fast bis an die Wohnzimmerfenster heran rücken.“ Betroffen seien die Bereiche Thiesstraße, Gewerken- und Frauenfelder Straße sowie die Elisabeth Selbert Straße.
Beese: "Für den geplanten Ausbau gibt es keinerlei zwingende Gründe. Die DKP fordert zum Schutz der Menschen im Essener Norden die Streichung des Ausbaus aus dem Bundesverkehrswegeplan."

Laut Bürgerinitiative A42 Essen, die sich seit Jahren für verbesserten Lärmschutz auf Essener Gebiet einsetzt, wurde in Gesprächen mit Verantwortlichen eine Ausbauplanung bisher immer verneint. Um so mehr fordert die Initiative nun die „maximal mögliche Lärmsanierung im Jahr 2016“: neue Schallschutzwände, lärmoptimierter Asphalt und dauerhafte Geschwindigkeitsbegrenzung.
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