SPD-/CDU-Vorschlag zum Bau der neuen Gesamtschule im Segerothpark ist absurd

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Der heutige Segerothpark auf dem ehemaligen Segerothfriedhof westlich der Bottroper Strasse braucht keine Bebauung, sondern Parkpflege, damit er seine wichtigen Klima- und Erholungsfunktionen im Nordviertel noch besser erfüllen kann.
Essen: Nordviertel |

Schmutzler-Jäger: Große Koalition muss endlich den Weg für den Standort Erbslöhstraße frei machen

Angesichts des Prüfauftrages der Ratsfraktionen von SPD und CDU zur möglichen Bebauung des Segerothparks mit der neuen Gesamtschule erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Vorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:

„Der Vorschlag von SPD und CDU zur Bebauung des Segerothparks bzw. der ehemaligen Friedhofsfläche ist absurd. Dieser Park erfüllt im eng bebauten Nordviertel eine wichtige Funktion der Frischluftzufuhr und Temperaturabsenkung. Die Klimaanalyse der Stadt Essen stuft sie als wertvolle Klimaoase ein. Einer notwendigen Änderung des Regionalen Flächennutzungsplans zur Umwandlung dieser Parkfläche dürften daher auch die Aufsichtsbehörden nicht zustimmen.

Thurmfeld ist als Gesamtschulstandort ungeeignet

Immerhin haben auch SPD und CDU endlich erkannt, dass das Thurmfeld wegen der Erweiterungspläne der Universität Duisburg/Essen nicht als Schulstandort geeignet ist.
Die große Koalition sollte daher ihren unnötigen Prüfauftrag zur Suche nach Alternativstandorten zur Erbslöhstraße zurückziehen. Andernfalls verlieren wir wertvolle Monate zur Errichtung der dringend benötigten neuen Gesamtschule.

Wir Grüne stehen bereit, in der kommenden Ratssitzung am 11. Juli den Weg frei zu machen für den Bau der Gesamtschule auf der ehemaligen Sportanlage an der Erbslöhstraße.“
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