Saubere Sache! Putzaktion der „Rucksackmütter“ an der Nordviertelschule

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Packen zu, ganz egal, was ansteht: die Rucksackmütter. Foto: Gohl

Zweimal im Jahr werden an der Grundschule Nordviertel die Fenster im Auftrag der Stadt Essen geputzt. Nicht genug! Das finden zumindest die „Rucksackmütter“ und machten sich selbst ans Werk.

Vor 15 Jahren entstand die Gruppe der Rucksackmütter im Rahmen eines städtischen Projekts in Zusammenarbeit mit den sozialen Ämtern in Essen. Damals sollten Mütter mit Migrationshintergrund schulfit gemacht werden.
Noch heute sind 15 Rucksackmütter an der Nordviertelschule tätig. „Wir sind Teil des Schullebens. Egal was ansteht, wir packen zu“, erklärt Gruppenleiterin Angela Offermann die heutigen Aktivitäten der Gruppe, die sich jeden Freitag trifft, um zu schauen, mit welchen Aktionen sie das Schulleben verbessern kann.

Noch mehr helfende Hände gesucht

Dieses Mal griffen die Frauen zu Zangen, Mülltüten und Lappen, um das Außengelände der Schule auf Vordermann zu bringen. Wenig gab es da nicht zu tun. Denn die Putzengel mussten sich gleich um mehrere Standorte kümmern, da die Nordviertelschule aus zwei Schulgebäuden (Beisingstraße und Gertrudisstraße) besteht. Während das Gebäude an der Beisingstraße weniger aufwendig, da relativ frisch saniert, war, bekamen es die Rucksackmütter an der Gertrudisstraße mit einer großen Fensterfront zu tun die „so siffig“ war, dass Angela Offermann schon vor Beginn der Aktion ein wenig Bange vor dem Arbeitsaufwand wurde.
Zudem nahmen sich die Putzlappenschwingerinnen auch die Eingangshallen und die Schulhöfe beider Schulgebäude vor - und das mit Erfolg. Die Rucksackdamen würden sich für zukünftige Projekte über weitere helfende Hände freuen.

Text: Nina Sikora
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