Blindgänger in Essen wurde entschärft

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In Rüttenscheid soll auch heute, so die Hoffnung, die Bombenentschärfung problemlos über die Bühne gehen. (Foto: Giesecke)

Die Bombe auf dem Gelände einer Baustelle an der Baumstraße im Südviertel wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärft.

Insgesamt waren von dem aktuellen Bombenfund rund 8.000 Anwohnerinnen und Anwohner sowie zusätzlich Beschäftige aus den umliegenden Unternehmen und darüber hinaus Hotelgäste betroffen. Rund 1.160 Personen mussten evakuiert werden. Etwa 50 Personen wurden in der Betreuungsstelle in der Turnhalle an der Planckstraße versorgt. Die Hilfsorganisationen haben 24 Krankenfahrten durchgeführt.

Insgesamt waren rund 250 Einsatzkräfte der Essener Feuerwehr, der Polizei, der Ordnungsämter, der RGE, der Ruhrbahn, der Stadtwerke sowie der entsprechenden Hilfsorganisationen im Einsatz. Rund 340 Bürgerinnen und Bürger haben sich bei der Hotline gemeldet.

Die Anwohnerinnen und Anwohner können in Kürze wieder in ihre Häuser zurückkehren. Die betroffenen ÖPNV-Linien können wieder freigegeben werden.

Alle Beteiligten waren mit dem Verlauf zufrieden, obwohl die verkehrliche Situation vor allem während des Feierabendverkehrs auf den Verbindungsstraßen zwischen Rüttenscheid und Holsterhausen sehr angespannt war.

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AKTUALISIERUNG 6:
Die Bombe ist erfolgreich entschärft worden.

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AKTUALISIERUNG 5:
Die Entschärfung hat begonnen. Stand: 19.30 Uhr.

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AKTUALISIERUNG 4:
Die Haltestelle Philharmonie ist ab sofort geschlossen. Die Bahnen halten dort nicht mehr und fahren durch bis Hauptbahnhof bzw. Rüttenscheider Stern.

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AKTUALISIERUNG 3:
Der innere Kreis wird in Kürze zugezogen.

Die Sperrstellen werden gerade besetzt. Insgesamt sind rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz.

Die ersten Lautsprecherdurchsagen werden gerade im inneren Kreis durchgeführt. In Kürze starten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit dem ersten Durchgang im inneren Kreis.

Die Betreuungsstelle an der Planckstraße 2 kann ab sofort aufgesucht werden.

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AKTUALISIERUNG 2:
Die Betreuungsstelle wird in der Turnhalle an der Planckstraße 2 eingerichtet.

Zusätzlich von der Sperrung betroffen sind die die Linien U11 und 105.

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AKTUALISIERUNG:
Betroffen sind die Buslinien 145 und 146 sowie die Tram- und-U-Bahnlinien 101, 106, 107 und 108.


8.000 Essenerinnen und Essener sind betroffen. Rund 1160 befinden sich im inneren Kreis und müssen evakuiert werden. Es werden insgesamt 59 Sperrstellen eingerichtet.

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Am Montag, 13. November, wurde bei Bauarbeiten eine britische Fünf-Zentner-Bombe aus dem II. Weltkrieg an der Baumstraße im Südviertel/Grenze Rüttenscheid gefunden. Die Bombe wird heute noch entschärft, kündigt die Stadtverwaltung an.

Anwohner sowie Beschäftigte der umliegenden Büros im Umkreis von 500 Metern um die Bombenfundstelle werden bis zum Ende der Entschärfung aus den Wohnungen beziehungsweise den Betrieben evakuiert. Ferner sollten Kraftfahrzeuge in dieser Zeit vorsorglich von der Straße entfernt werden; vorhandene Gasgeräte sind abzusperren.

In einem Umkreis von 500 Metern bis 1000 Metern sollten sich Anwohner während der Entschärfung in Gebäudeteilen aufhalten, die von der Bombe abgewandt liegen, oder den Keller aufsuchen. Auch in diesem Bereich rät das Ordnungsamt, Kraftfahrzeuge vorsorglich von der Straße zu entfernen.

Das Ordnungsamt führt die notwendigen Evakuierungsmaßnahmen durch. Betreuungsstellen werden eingerichtet. Das Ende der Entschärfung wird durch Lautsprecherwagen der Polizei durchgegeben. Radio Essen wird ebenfalls das Ende der Entschärfung auf UKW 102.2 bekannt geben.

Mit Behinderungen der Bus-, Straßenbahn und S-Bahnverbindungen sowie des Individualverkehrs ist zu rechnen.

Aktuelle Informationen zur Bombenentschärfung gibt es auch auf Stadtportal Essen, dem offiziellen Facebook-Account der Stadt Essen unter https://www.facebook.com/StadtportalEssen und auf der Homepage der Stadt Essen unter www.essen.de/bombenfund. Das Bürgertelefon ist unter der Nummer 123 8888 zu erreichen.
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