Es hat doch noch gereicht

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Beim ETB SW Essen holten die Löwentaler den wohl entscheidenden Punkt. Foto: Archiv
 
Die DJK-Reserve unterlag zwar dem Meister, schaffte aber den Klassenerhalt. Foto: Archiv

Die Löwentaler Reserve rettet sich am allerletzten Spieltag der Bezirksliga

Das Thema Klassenerhalt dominiert seit Wochen: Während die Landesligadamen schon feiern konnten, musste die DJK-Reserve noch zittern und erst auf Ergebnisse aus anderen Hallen warten. Dann jedoch kam die Entwarnung: Es hat doch noch gereicht! Mit einer Punkteteilung sind die 1. Herren auch so gut wie durch.

2. Herren gegen SuS Haarzopf 18:31
Der eine Punkt Vorsprung reichte für Werden! Am allerletzten Spieltag der Bezirksliga nahm diese extrem spannende Saison doch noch ein gutes Ende für die Löwentaler.
Trotz der zu erwartenden Niederlage gegen den Meister und Aufsteiger aus Haarzopf konnten sich die Werdener kurz nach dem Abpfiff über den erreichten Klassenerhalt in der Bezirksliga freuen. Da die beiden Verfolger aus Überruhr nämlich in ihren Partie unterlagen, ist die Truppe von Trainer Tristan Kulbartsch gerettet. Neben dem abgeschlagenen Team aus Altendorf muss die SG Überruhr III absteigen. Damit konnte das gesteckte Saisonziel erreicht werden, womit nicht immer gerechnet werden konnte. DJK-Vorsitzender Heinz Dressler pustete jedenfalls kräftig durch und freute sich: „An dieser Stelle muss der engagierte Einsatz von Tristan Kulbartsch über die gesamte Saison hin gelobt werden. Es gelang ihm, trotz sportlicher Rückschläge und erheblicher Personalprobleme seine Spieler zusammen zu halten und immer wieder neu zu motivieren.“

Nur noch theoretisch gefährdet

ETB SW Essen gegen 1. Herren 24:24
Tore: Kerger (8), Pfeffer (6), Vollmer (5), Bous (2), Mallach (2), Gauselmann.
Trainer Dirk Bril und seine Löwentaler konnten beim Angstgegner ETB einen Teilerfolg einfahren.
Mit diesem verdienten, leistungsgerechten Unentschieden konnte nicht gerechnet werden, denn wieder stand nur ein Auswechselspieler bereit. Zwar konnte Trainer Bril wieder auf Brendan Bous und Timo Gauselmann zurückgreifen, Nils Brinken rückte aus der Reserve auf. Doch die Ausfälle von Bürger, Dewald, Elsbäcker, Krauthausen und Völker ließen Böses ahnen. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass die Substanz nachlässt und alle Spieler das Ende einer langen und harten Saison herbeisehnen. Die Partie war geprägt von Fehlern auf beiden Seiten. Der Hausherr legte schnell vor und ging mit 5:2 in Führung. Werden vergab in der Anfangsviertelstunde klarste Chancen, scheiterte allein dreimal im Gegenstoß am Keeper der Schwarz-Weißen. Beim 7:7 war der Ausgleich wieder geschafft, es folgte eine kurze Auszeit, die der ETB nutzte. Nach ausgeglichener erster Halbzeit ging es mit einer 13:11 Führung des Gastgebers in die Pause. Nach dem Wechsel wuchs der Rückstand auf 15:19 an. Doch mit einer nicht zu erwartenden Energieleistung gelang es, mit 18:18 wieder auszugleichen. Die Grün-Weißen ließen sich jetzt nicht mehr abschütteln, besonders Dennis Kerger markierte im Eins gegen Eins wichtige Treffer. Demian Vollmer konnte aus dem Rückraum treffen, netzte sowohl von der Mitte als auch aus dem rechten Rückraum mehrmals ein. Nun verlief das Spiel bis zum Ende eng, zuerst führte Werden, dann lag der ETB vorn, dann wieder die DJK. Wenige Sekunden vor dem Ende trafen die Hausherren zum 24:24, ein gerechter Spielausgang.

Der Punkt ist Goldes wert

Die kämpferische Einstellung der Mannschaft führte dazu, dass sie vom Duell mit dem Erzrivalen einen wichtigen Punkt mit nach Hause nehmen konnte. Der eine Punkt ist wohl Goldes wert, denn im Prinzip ist die Mission Klassenerhalt drei Spieltage vor Saisonende erfolgreich beendet. Nur noch rein theoretisch gäbe es Gefahr. Der Letzte Fortuna Düsseldorf hat sechs Punkte Rückstand, kann höchstens noch gleichziehen, Werden hat aber den direkten Vergleich gewonnen. Und dass der Vorletzte die Löwentaler noch einholen kann, ist höchst unwahrscheinlich. Die SG Unterrath muss nämlich noch zum Tabellenführer aus Ratingen. Die kommenden spielfreien Wochen werden hoffentlich dazu führen, dass sich die Spieler erholen können und die verletzten Spieler dann wieder für die letzten drei Spiele zur Verfügung stehen, um den sehr erfreulichen sechsten Platz in der Landesliga zu verteidigen. Die nächste Partie ist das Aufeinandertreffen mit TV Cronenberg im Viertelfinale des Kreispokals. Anwurf im Löwental ist am Samstag, 22. April, um 16 Uhr.

3. Herren gegen DJK Altendorf 09 III 21:22
Leider konnten die „Oldies“ ihren Erfolg vom Hinspiel nicht wiederholen, denn sie mussten im letzten Saisonspiel wieder extrem ersatzgeschwächt antreten. Auch hier lobte Vereinsboss Dressler: „Tolle Einstellung der Mannschaft, die trotz heftiger Niederlagen die Saison nach ihrem Zwangsaufstieg zu Ende gespielt hat. Mal abwarten, was die kommende Saison mit sich bringen wird.“

Hervorragender vierter Platz

1. Damen gegen DJK Styrum 24:25
Tore: Berking (6), Majic (4), Nowicki (4), Osterwald (3), Falke (2), Lutz (2), Abberger, Fischer, Kleeberg.
Trotz dieser Niederlage im letzten Saisonspiel belegen die Werdener Damen einen vor der Saison nicht erwarteten hervorragenden vierten Platz in der Landesliga. Somit qualifizierten sie sich für die kommende Saison in der neu zusammengestellten, deutlich reduzierten Landesliga. Zwar hatte die HSG zur Pause mit 14:10 geführt, lag bis zur 50. Minute nach überlegen geführtem Spiel mit sechs Toren vorn. Doch dann verlor sie nach einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen völlig ihren Spielfluss und der Gegner konnte noch vorbeiziehen. Styrum konnte auch feiern, hatte damit nämlich hauchdünn den Klassenerhalt geschafft.
Weiter geht es für Trainer Andre Gutjahr und seine Schützlinge im Viertelfinale des Kreispokals. Im Löwental geht am Samstag, 22. April, ab 18 Uhr gegen den Kettwiger Sportverein, Werden ist klarer Favorit auf den Einzug ins Final4.

TV Cronenberg gegen 2. Damen 21:20
Trotz einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gab es eine knappe Niederlage für die HSG-Reserve. Im ersten Durchgang hatte Werden gerade einmal sechs Tore geworfen. Doch kurz vor dem Abpfiff hatten die Werdenerinnen einen deutlichen Rückstand aufgeholt. Aber am Ende fehlte das Glück, wenigstens ein Unentschieden zu erreichen. In der Platzierungsrunde sind nach Ostern noch vier weitere Spieltage zu absolvieren.
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