Neue Pflanzen für die Zwerge

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Ziehen alle an einem Strang: Die Kita-Väter Dennis Görke, Marc Elmhorst, René Schlüß, Martin Meise und Gordan Kljucevic neben Monika Westhoven, Stephanie Dushaj (o.v.li.) sowie Christian und Sascha Seibert (u.v.li.).
 
Ein buntes Gemisch an verschiedenen Hölzern zieren am sofort das Außengelände der KiTa St. Clemens Maria Hofbauer. KiTa-Vater Martin Meise freut sich.
Die KiTa St. Clemens Maria Hofbauer erneuert das Außengelände



Schon zwei Jahre ist es her, dass der Jahrhundertsturm Ela weite Teile von Nordrhein-Westfalen verwüstet hat und die Aufräumarbeiten immer noch andauern. Schwer getroffen wurde auch das Außengelände der katholischen Kindertageseinrichtung St. Clemens Maria Hofbauer in Altendorf. Um nun Abhilfe zu schaffen, haben sich engagierte Väter gefunden, die sich dem Wiederaufbau der Anlage verschrieben haben.

„Der Sturm hat unsere Einrichtung hart getroffen“, erklärt Monika Westhoven, Leiterin der Einrichtung. „Viele der schönen Bäume, die Schatten spendeten und und einen Sichtschutz zur Straße darstellten wurden entwurzelt und mussten aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Auch hat sich zum Beispiel entlang des Zauns viel Unkraut wie Brennesseln und Disteln angesiedelt, wo wir den Kindern immer sagen müssen, dass sie das nicht anfassen sollen.“
Aus diesem Grund haben einige Väter der Einrichtung die Initiative ergriffen und beschlossen zusammen anzupacken, um so das Außengelände wieder auf Vordermann zu bringen, dass die Kleinen wieder ungehindert darin spielen können.

Engagierte Väter packen an

Bereits im Vorfeld haben sich die engagierten Männer zusammen getan und in mehreren Aktionen die Spielfläche hergerichtet und aufgeräumt, um nach den langen und kalten Wintertagen den Garten wieder in Topform zu bringen.
„Vor Ela war das Außengelände eine schöne grüne Oase, in der die Kinder Zeit im Freien verbringen konnten“, erklärt Marc Elmhorst, KiTa-Vater und Elternbeiratsmitglied. „Auch diente das Grün als Sichtschutz und fungierte als Abschirmung nach draußen. Weg musste weiter das ganze Unkraut, das sich im Laufe der Zeit eingeschlichen hatte. Und an dem Punkt kamen wir Väter ins Spiel: Wir haben unsere Hilfe und Initiative für die Verschönerung des Außengeländes angeboten, um den alten Zustand wieder herbeizuführen. Und da wir zu Hause einen eigenen Garten haben, in dem meine Kinder gerne spielen, ist mir die Aktion auch ein persönliches Anliegen.“
Elmhorst, selbst Vater von bald drei Kindern in der KiTa, und die anderen Mitstreiter waren an diesem Nachmittag aber nicht alleine am Werk. Natürlich packte auch das KiTa-Team mit Monika Westhoven, Stephanie Dushaj und Martina Lindemeier mit an. Auf keinen Fall unerwähnt bleiben darf jedoch die Hilfe und Unterstützung von Sascha und Christian Seibert, welche jeweils ein Gartenservicecenter besitzen beziehungsweise ein Geschäft für Garten- und Landschaftsbau und sich auf Anfrage von Elmhorst zur Spende der neuen Pflanzen bereit erklärt haben.
„Ich bin zwar kein KiTa-Vater, meine Kinder gehen schon in die Schule, aber auch ich habe Interesse daran, dass es die Kinder hier in der Einrichtung schön grün haben“, meint Sascha Seibert. „Und da wir Marc Elmhorst schon lange kennen und uns ein freundschaftliches Verhältnis verbindet, spenden wir die Pflanzen umso lieber.“

Neue Pflanzen: Eine Spende des Gartenservicecenters Seibert

Und gespendet wurde einiges. Vor allem Obstgehölze, damit die Kleinen etwas mit den neuen Pflanzen anfangen können. „Das Außengelände wird nun um einen Johannesbeer-, Heidelbeer- und einen dornlosen Brombeerstrauch reicher. Auch ein Zwergapfelbaum wird gepflanzt, dass die Zwerge da auch dran kommen“, witzelt Seibert. „Blühender Hibiskus sorgt für den bunten Farbtupfer und Aroniabeeren für den Vitamin-Kick. Später kommt noch eine Ligusterhecke als Sichtschutz dazu.“
Dass sich so viele freiwillige Helfer gefunden haben, die sich um den Garten kümmern und dass die Firma Seibert bereit war die Pflanzen unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, freut natürlich zum einen die Kinder und das KiTa-Team, aber auch andere Eltern waren von der Aktion begeistert.
„Wir haben nun eine lange Zeit auf dem Präsentierteller gesessen“, erklärt Westhoven. „Es gab keine Abgrenzung nach draußen und das war kein so angenehmes Gefühl. Dank der Hilfe der Väter jedoch ist diese Zeit vorbei und wir haben auch wieder ein unfallfreies und sicheres Gelände für die Kinder. Es ist unglaublich, wie sehr sich die Väter für diese Sache eingesetzt haben, was uns zeigt, dass der Zusammenhalt in der Elternschaft sehr hoch ist. Wir freuen uns weiter sehr darüber, dass sich die Firma Seibert zur Mithilfe bereit erklärt hat und uns eine so schöne Auswahl an Hölzern und Sträucher zusammengestellt hat.“
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