Horster Abiturientin von GE nach Ecuador

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Hanna Büchte traut sich was und geht für ein Jahr in die weite Ferne ins südamerikanische Ecuador. Foto: Bistum Essen

Hanna Büchte aus Gelsenkirchen geht für ein Jahr nach Ecuador und absolviert in einem Kindergarten in Santo Domingo de los Colorados das Freiwilligen-Programm „Seitenwechsel“.

Seitenwechsel


„Seitenwechsel“ ist ein Freiwilligenprogramm für Jugendliche zwischen 18 und 28 Jahren aus dem Bistum Essen. Es will Jugendlichen die Mitarbeit in einem sozialen Projekt im Ausland, im sogenannten globalen Süden, ermöglichen und ihnen die Chance bieten, ein Jahr lang einen anderen Kulturkreis kennen zulernen.
Damit will dieser entwicklungspolitische und weltkirchliche Freiwilligendienst zur Verständigung zwischen Völkern und Kulturen und so zu mehr Frieden und Gerechtigkeit in der Welt beitragen. Veränderungen geschehen dabei neben dem eigentlichen Projekt vor allem durch zahlreiche Begegnungen, durch intensive Erfahrungen – nicht nur durch einen geografischen sondern vor allem einen perspektivischen „Seitenwechsel“.
Alle Projekte und Einsatzstellen für einen Freiwilligendienst im Ausland sind in der Arbeit mit Kindern- und/oder Jugendlichen verortet. Die Freiwilligen arbeiten in Kinderheimen, Kindergärten oder Schulen in der Betreuung und Förderung der oft von Armut betroffenen Kindern und Jugendlichen mit, unterstützen sie zum Beispiel bei ihren Hausaufgaben oder helfen ihnen bei bestimmten Förderbedarfen.

Für Hanna Büchte sollte es ein Kindergarten sein


Vor allem aber bringen sich die Freiwilligen in der Freizeitgestaltung ein, nehmen sich Zeit für die Kinder, hören zu, spielen mit ihnen und führen kleine Workshop- oder Sportangebot durch, zum Beispiel basteln, musizieren, Fußballspielen...
Die aus Horst stammende Hanna Büchte zog es in einen Kindergarten. „Ich hatte ein spanisch-sprachiges Land bevorzugt. In Peru oder Bolivien wären ein Kinderheim oder ein Kinderhort im Angebot gewesen, aber ich habe mich für den Kindergarten und damit Ecuador entschieden“, schildert die junge Dame.
Am Donnerstag ging es los zu ihrem großen Abenteuer: 13 Stunden reine Flugzeit zuzüglich Anreise und dann dem Weg vom Flughafen nach Santo Domingo de los Colorados. „Ich komme mit dem Flugzeug auf 2800 Metern Höhe an und muss dann in den Ort hinunter auf 600 Meter.“
In welchen Kindergarten sie in der Pfarrei von Santo Domingo kommt, wusste die junge Horsterin vor Reiseantritt noch nicht: „Es gibt 12 oder 13 Kindergärten in der Pfarrei.“ Doch das störte sie nicht. Sie freute sich vielmehr auf das Abenteuer des „Seitenwechsels“.
Nach diesem Freiwilligenjahr zieht es die Abiturientin der evangelischen Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck an die Universität. Ihre Interessen gehen dann in Richtung Sprachen oder aber Wirtschaftsinformatik. Doch bis sie sich entscheiden muss, hat sie ja noch ein Jahr Bedenkzeit.
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