Jugendkirche GleisX besuchtOrte der Barmherzigkeit

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In der zentralen Elipse der Kirche GleisX befindet sich seit neuestem ein Plexiglas-Becken mit Weihwasser. Foto: Bistum Essen
Gelsenkirchen: gleis x |

Im Jahr der Barmherzigkeit lädt das GleisX-Team Jugendliche und junge Erwachsene ein, gemeinsam Menschen zu treffen, die sich für andere engagieren.
Unter der Überschrift „Herzens.Brand“ widmet sich die Gelsenkirchener Jugendkirche GleisX in den kommenden Wochen sechs besonderen Werken der Barmherzigkeit.

Papst Franziskus hat Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen


„Im aktuellen Jahr der Barmherzigkeit möchten wir es nicht nur bei der Theorie belassen, sondern die Barmherzigkeit auch in die Tat umsetzen“, erklärt Jugendseelsorger Benedikt Ogrodowczyk. Papst Franziskus hatte im vergangenen Dezember für die gesamte katholische Kirche ein „heiliges Jahr der Barmherzigkeit“ ausgerufen.
Für das Team der jungen Kirche am Gelsenkirchener Hauptbahnhof heißt dies, in den kommenden Wochen bis Pfingsten zu schauen, wo in Gelsenkirchen Menschen „Tote begraben“, „Gefangene besuchen“, „Hungrige speisen“ oder „Fremde beherbergen“, wie es in der Bibel heißt.
Los geht’s am heutigen Samstag, 9. April, mit dem Thema „Nackte bekleiden“: Von 9.30 bis 12.30 Uhr stellen die Mitarbeiter der Caritas-Begegnungsstätte im Wilhelm-Sternemann-Haus, Husemannstraße 52, die dortige Kleiderkammer vor. In den kommenden Wochen stehen dann unter anderem Besuche im Gefängnis, in einer Notschlafstelle, auf dem Friedhof und im Krankenhaus auf dem GleisX-Programm rund um die Barmherzigkeit.
Alle Details gibt’s auf der Internetseite www.gleisx.de/langstrecke.

Blickfang Wasserbecken


Mit einem neuen Blickfang wartet GleisX zudem im Inneren der neugotischen Kirche in der Gelsenkirchener Neustadt auf: Mitten in der zentralen Elipse steht nun ein großes Plexiglas-Becken mit Weihwasser, das zudem die Osterkerze der Kirche trägt.
„Das Becken lädt dazu ein, sich an seine eigene Taufe zu erinnern und zu fragen, welche Bedeutung dies heute für einen selbst hat“, erläutert Ogrodowczyk. Zudem hat das Becken im Bistum Essen eine besondere Symbolik: Im Juni 2015 war es das zentrale Element des Zukunftsforums – ein Kongress, bei dem mehr als 500 engagierte Katholiken einen Tag lang über die Zukunft des Ruhrbistums diskutiert haben. (tr)
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