„Stellen anzeigen“ will Stellen anzeigen

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Zuerst kamen zwei Aktionen, dann das erste Gespräch. So ungefähr kann man den Entwicklungsprozess der Initiative „Stellen anzeigen“ beschreiben. Ausgehend von einem Youtube-Video, welches einen musikalischen Flashmob im spanischen Jobcenter zeigte, war den Initiatoren klar: Wir wollen uns auch engagieren. Der Schwerpunkt der Initiative musste nicht lange diskutiert werden. Einigkeit besteht darin, arbeits- und sozialpolitisch mit zu mischen, Fragen zu stellen und agieren zu wollen.

Bei „Stellen anzeigen“ handelt es sich um Menschen, die gerne Stellen anzeigen möchten. Dies kann mehrseitig verstanden werden. „Wir wollen aufmerksam machen auf Stellen, die nicht anständig bezahlt werden. Wir möchten Stellen bzw. Orte nutzen, um anzuzeigen, was in der Welt der Arbeit nicht mehr stimmig ist,“ sagt Sandra Stoffers. „Wir sind stellenweise initiativ oder stellen Fragen zur Diskussion.“

Dass die Initiative aktiv sein will, hat sie schon gezeigt. Denn bevor sich die Gruppe gründen und finden konnte, bereitete Inge Hannemann die Petition „Abschaffung der Sanktionen und Leistungseinschränkungen beim ALG II“ vor. Dazu benötigte es 50.000 Unterschriften, damit diese Petition überhaupt im Ausschuss des Bundestages behandelt wird. „Wir machten uns sofort auf und sammelten Unterschriften am Jobcenter Gelsenkirchen,“ informiert Susanne Helmke.

Inge Hannemann wurde bekannt durch ihre Freistellung beim Jobcenter Hamburg. Seit dem setzt sie sich öffentlich dafür ein, mehr Transparenz bei den Jobcentern herbeizuführen und dass die Sanktionen beim ALG II abgeschafft werden.

Daher ist die Initiative stolz, dass Inge Hannemann bereit ist, für eine Veranstaltung auch Gelsenkirchen zu besuchen. Stefan Gundlach hat diesen Termin für den 21. Mai 2014 organisiert. Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung und über weitere Treffen und Aktionen werden zu erwarten sein.

Kontakt kann per Mail an stoffers-politik@arcor.de aufgenommen werden.
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