Arbeiten laufen auf Hochtouren: Die nächsten Flüchtlinge können kommen

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Die Erdarbeiten auf dem ehemaligen "Wander-Parkplatz Im Linnerott" in Butendorf sind nahezu abgeschlossen. Die Wohncontainer (rechts am Bildrand) für die bis zu 100 Flüchtlinge stehen schon bereit. (Foto: Kariger)
Gladbeck: Stadtgebiet |

Gladbeck. Die Stadt Gladbeck hat vorgesorgt: In den nächsten Tagen beziehungsweise Wochen rechnet man im Rathaus mit der Zuweisung von weiteren Flüchtlingen und dieses Mal ist man deutlich besser vorbereitet, als noch vor wenigen Monaten, als in Windeseile die Sporthalle in Rentfort-Nord in eine Notaufnahmestelle umgewandelt werden musste.

Mit bis zu 1.000 Zuweisungen rechnet man für das Jahr 2016 im Rathaus. Wobei es sich dann aber um Menschen handeln wird, deren Asylantrag bereits genehmigt wurde, oder deren Antrag sich zumindest in der Bearbeitung findet. Benötigt werden also bleibende Unterkunftsmöglichkeiten für die Flüchtlinge.

Bleibende Unterkunftsmöglichkeiten


Kurzfristig als Unterkünfte zur Verfügung stehen dürften die Räume in der ehemaligen Hauptschule Butendorf. Die Umbauarbeiten im Inneren des Gebäudes wurden bereits abgeschlossen, Zwischenwände gezogen und auch die Strom- als auch Wasserversorgung sichergestellt. Zur Verfügung stehen werden vor Ort auch Gemeinschafts-Küchen sowie Räume für Waschmaschinen. Die Elektrogeräte wurden zum Teil bereits angeliefert und auch ein Teil der Betten schon aufgebaut. Bis zu 100 Personen finden in der alten Hauptschule Platz. Wann die ersten Flüchtlinge hier einziehen werden, ist aber noch keineswegs geklärt. "Wir wissen nicht, wieviele Flüchtlinge uns zugewiesen werden. Und es gibt auch absolut keinen Termin," erklärt Stadtsprecherin Christiane Schmidt.

Container-Dorf auf Wander-Parkplatz


Auf Hochtouren laufen wenige Meter von der Hauptschule entfernt auch die Arbeiten auf dem ehemaligen "Wander-Parkplatz Im Linnerott". Die Erdarbeiten wurden schon zum größten Teil abgeschlossen und die bereits vor Ort angekommenen Wohncontainer warten scheinbar nur noch darauf, an ihrem endgültigen Standort platziert zu werden. Nach seiner Fertigstellung soll auch dieses Container-Dorf etwa 100 Flüchtlingen eine Obdach bieten.

Falls die Kapazitäten der beiden Einrichtungen nicht ausreichen sollten, steht - zumindest für einige Monate - die Turnhalle der ehemaligen "Elsa-Brändström-Schule" am Krusenkamp in Gladbeck-Ost als Notlösung zur Verfügung.

Weitere Standorte ausgewählt


Noch keine Aktivitäten gibt es aktuell an den beiden anderen Standorten, die seitens der Stadt für weitere Container-Dörfer als geeignet betrachtet werden. Auf der Brachfläche an der Uhland-/Horster Straße in Stadtmitte könnten Container für 100 Flüchtlinge und auf der Brachfläche an der Welheimer-/Europastraße könnte sogar ein Container-Dorf für 200 Bewohner errichtet werden.

Ruhig geworden ist es aktuell ein wenig um den möglichen Standort an der Schultendorfer Talstraße, wo ein Teil des "BuH-"Bürogebäudes bereits als Flüchtlngsunterkunft ins Gespräch gebracht wurde. Hier laufen, so war aus gut informierter Quelle zu erfahren, noch Verhandlungsgespräche.
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1 Kommentar
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 08.12.2015 | 21:25  
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