Fünf Verletzte nach Kellerbrand, Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet

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Abendlicher Einsatz der Feuerwehr nach einem Kellerbrand sorgte für Aufregung.
Gladbeck: Brandeinsatz |

Gladbeck-Ost. Gestern Abend, 8. August wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz auf der Luisenstraße gerufen. Mit insgesamt 53 Wehrleuten und 18 Fahrzeugen (inkl. Rettungsdienst) traf die Wehr am Einsatzort ein.

Dort drang dichter Brandrauch aus dem Gebäude (Mehrfamilienhaus). An einem Fenster im zweiten Obergeschoss machten sich zwei Personen bemerkbar. Die mitgeführte Drehleiter wurde sofort in Stellung gebracht und die beiden Personen mit Hilfe der Drehleiter gerettet.

Die Geretteten und ein Wehrmann wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung von Rettungsdienstmitarbeitern vor Ort behandelt und anschließend ins St. Barbara-Hospital gebracht.
Gleichzeitig gingen mehrere Einsatzkräfte durch das komplett verrauchte Treppenhaus in dem Gebäude und geleiteten nochmals zwei Hausbewohner ins Freie. Auch diese wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Der Brandherd konnte im Keller des Gebäudes lokalisiert werden. Von dort aus hatte sich der Brandrauch aufgrund nicht geschlossener Türen im gesamten Treppenhaus ausgebreitet, weshalb den Bewohnern der Fluchtweg abgeschnitten war.

Nach der Personenrettung gingen mehrere mit Atemschutzgeräten ausgestattete Trupps zur Brandbekämpfung mit Wasser vor. Der Brand konnte innerhalb kürzester Zeit gelöscht werden.

Aus Sicherheitsgründen wurden die Gas- und Stromzufuhr zu dem Brandobjekt von der Feuerwehr unterbrochen. Zudem wurde der Notdienst des Energieversorgers zur Einsatzstelle geordert.

Zeitgleich zur Brandbekämpfung wurden die Nachbarhäuser kontrolliert.
Zum Abschluss des Einsatzes wurde das Brandobjekt mit einer Wärmebildkamera nach restlichen Brandnestern abgesucht. Es wurden keine Feststellungen gemacht.
Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr an die Polizei übergeben, die die weiteren Ermittlungen betreffs der Brandursache bereits aufgenommen hat.
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