Gefährlicher Fund: Waffe oder doch nur ein Werkzeug?

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Dieses auffällige Klappmesser lag nur 30 Meter von einem Spielplatz entfernt. Für die Polizei stellt das Messer keine Waffe dar, das Fundamt der Stadt Gladbeck ist da jedoch ganz anderer Meinung. (Foto: Privat)
Gladbeck: Nordpark-Spielplatz |

Ein sicherlich nicht ungefährliches Fundstück fiel einem STADTSPIEGEL-Leser beim sonntäglichen Spaziergang im Gladbecker Nordpark in die Hände: Nur rund 30 Meter vom Spielplatz an der Talstraße entfernt fand der Leser ein auffälliges Klappmesser.

Darüber, ob es sich bei dem Teil um ein verloren gegangenes Werkzeug eines Handwerkers/Landschaftsgärtners oder vielleicht doch um eine Waffe handelt, kann nur spekuliert werden. Die kontaktierte Polizei stufte das Messer jedenfalls nicht als Waffe ein.

Zum Glück gelangte das Messer in die Hände des besagte STADTSPIEGEL-Lesers Der hat, wie es sich für einen anständigen Bürger gehört, seinen Fund inzwischen im städtischen Fundbüro abgegeben, denn das Messer hat ja auch immerhin einen Neuwert von 50 Euro.

Und im Fundbüro erlebte der Finder dann eine weitere Überraschung: Der dort zuständige Sachbearbeiter sah in dem Messer eine Waffe, weshalb der Finder, falls der rechtmäßige Besitzer sich nicht meldet, auch nach der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist keinen Anspruch auf das Teil hat.

„Ich wüsste auch nicht, was ich mit so einem Ding anfange sollte. Ich bin froh, dass ich das Messer los bin,“ so der Finder gegenüber dem STADTSPIEGEL.
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Markus Tophinke aus Gladbeck | 06.05.2014 | 20:57  
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