Neue Führungskräfte für die Gladbecker Feuerwehr

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Sieben Wehrleute aus den Reihen der Feuerwehren Gladbeck und Waltrop absolvierten jetzt mit Erfolg ihre Ausbildung zum "Truppführer". (Foto: Privat)
Gladbeck: Feuer- und Rettungswache |

Gladbeck. 80 Stunden Ausbildung in vier Wochen mit viel Schweiß und Anstrengung: Sieben Aktive aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehren Gladbeck und Waltrop haben unter der Regie der Gladbecker Wehr in einem überörtlich durchgeführten „Truppführerlehrgang“ die ersten Kenntnisse für die Übernahme von Führungsaufgaben im Feuerwehreinsatz vermittelt bekommen.

Der Lehrgang bestand aus zahlreichen Elementen aus den Bereichen „Techniken und Taktiken beim Löschangriff“, „Erkennen von Gefahren an der Einsatzstelle“ sowie „Rettung von Personen aus gefährdeten Bereichen“.

So mussten zum Beispiel 70 Kilogramm schwere Darstellungspuppen (Dummys) aus verrauchten Bereichen „gerettet“ werden. Simuliert wurde auch die Türöffnung zu Brandräumen sowie das Vorgehen zur Menschenrettung in verrauchten Räumen unter „Nullsicht“. Auch die Ersterkennung von Gefahren bei Verkehrsunfällen wurde thematisiert: Wo sind Personen gefährdet? Treten Gefahrstoffe aus? Wie muss die Einsatzstelle abgesichert werden?

Am Ende des Lehrgangs stellten sich von der Feuerwehr Gladbeck André Münzel und Jan Boese (beide Löschzug Mitte), Amar Topolovec (Löschzug Zweckel) sowie Jan-Philipp Kohlmann (Löschzug Brauck) einer Prüfung mit schriftlichem und praktischen Teil. Von der Feuerwehr Waltrop legten Lars Dieckmann, Dennis Bülhoff und Jens Möllenbeck vor den gestrengen Augen der Prüfer Dr. Ralf Makowka (Stellvertretender Leiter der Feuerwehr Gladbeck) und Holger Mehl (Hauptamtliche Wache Gladbeck) mit Erfolg die Prüfung ab.

Die entsprechenden Urkunden konnten die frischgebackenen Führungskräfte noch am Prüfungstag aus den Händen von Ralph Tasch (Hauptamtliche Wache Gladbeck) sowie André Lotze und Manfred Weiblen (Löschzug Brauck) in Empfang nehmen.
Eine Vertiefung der erworbenen Kenntnisse der Lehrgangsteilnehmer wird es schon in Kürze geben. Dann ist nämlich eine so genannte „Realausbildung“ in einem Spezial-Trainingszentrum in den Niederlanden anberaumt.
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