Uhlandstraßen-Häuser werden abgerissen

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Vier leer stehende Häuser an der Uhlandstraße sollen nun endlich dem Erdboden gleich gemacht werden. Die Abrissarbeiten sollen Ende September beginnen. (Foto: segovax/pixelio.de.)
Gladbeck: Uhlandstraße |

Gladbeck. Auf der Uhlandstraße werden nun die Abrissbagger anrollen: Die leer stehenden und maroden Häuser 11, 13, 15 und 17 werden nun, wie aus dem Rathaus gemeldet wird, abgerissen.

Die Maßnahme ist Bestandteil des „Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt“, wird daher durch die „Europäische Union“ (EU) mit Mittel der Städtebauförderung (Bund und Land) gefördert. Durch den Abriss, so die Stadt Gladbeck, werde eine seit Jahren bestehende, städtebaulich unbefriedigende Situation im Bereich zwischen Stadtmitte und Butendorf bereinigt.
Begonnen wurde zur Vorbereitung der Abrissarbeiten schon mit der Entkernung der betroffenen Gebäude. Die eigentlichen Abrissarbeiten sollen Ende September in Angriff genommen werden und bis Anfang November abgeschlossen sein.

Für einen Teil der Arbeiten müssen der Gehweg sowie die Parkplätze unmittelbar vor den betroffenen Gebäuden gesperrt werden. Fußgänger können den Baustellenbereich auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig passieren. Der Kfz-Verkehr selbst wird nicht beeinträchtigt.

Betroffene Gebäude nicht "denkmalwert"

Seitens der Stadt Gladbeck wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass schon im Jahr 1986 die gesamte ehemalige Zechensiedlung entlang der Uhlandstraße vom „Amt für Denkmalpflege“ des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf ihren Denkmalwert hin untersucht wurde. Als denkmalwert ausgewählt wurden die Gebäude 31 bis 41 sowie 34 bis 44. Dementsprechend wurden die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Nicht als denkmalwert beurteilt wurde dagegen die Baugruppe 11 bis 17.

Daher sei für die Stadt Gladbeck vor Beginn des anstehenden Abrisses ein erneutes denkmalrechtliches Verfahren nicht in Betracht gekommen, teilt die Stadt mit. Diese Position der Stadt habe auch das Amt für Denkmalpflege am 17. Juli ausdrücklich bekräftigt. Daher werde es aufgrund der bekannten Vorgeschichte seitens des „LWL“ auch keine denkmalrechtlichen Schritte im Hinblick auf die Häuser Uhlandstraße 11, 13. 15 und 17 geben.
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