Braucker Expeditions-Nachwuchs wurde von Filmteam begleitet

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Bei der jüngsten Exkursion entlang des „Hahnenbaches“ im Gladbecker Süden wurden die Kinder des „Familienzentrum St. Marien“ von einem Kamerateam der „Emschergenossenschaft“ begleitet. (Foto: KiTa-Zweckverband Essen)

Brauck. Da war die Aufregung natürlich groß: Auf ihrer jüngsten Expedition zum Hahnenbach in Brauck wurde eine zehnköpfige Gruppe von Kindern des katholischen Familienzentrums „St. Marien“ von einem Kamerateam der „Emschergenossenschaft“ begleitet.

Schon seit mehr als zwei Jahre arbeitet das Familienzentrum nun mit der Emschergenossenschaft zusammen. Regelmäßig und zu jeder Jahreszeit nimmt der Nachwuchs aus dem Stadtsüden den Hahnenbach im wahrsten Sinne des Wortes genau unter die Lupe. Denn in dem renaturierten Gewässer und in der Umgebung gibt es stets eine Menge zu entdecken.

„Wir wollen den Kindern vermitteln, dass eine intakte Umwelt etwas sehr Wertvolles und Schönes ist, aber eben nichts Selbst-verständliches. Man muss Gottes Schöpfung schützen und bewahren“, erklärt Michael Wichert, Leiter des Familienzentrums St. Marien. „Das Projekt bietet eine wunderbare Gelegenheit, Natur zu erleben und zu entdecken.“

Natur entdecken und erleben

Für erfolgreiche Entdeckungsreisen braucht es zwei Dinge: eine gehörige Portion Neugierde und eine professionelle Ausstattung. Wissensdurstig sind die Mädchen und Jungen des Familienzentrums allemal und für das passende Equipment sorgte die Emschergenossenschaft. Ausgestattet mit Eimer, Kescher, Lupe, Trichter und Sieb, präsentierte sich das zehnköpfige Expeditionsteam beim Filmdreh bestens vorbereitet.

Vor Ort am Hahnenbach gingen die Mädchen und Jungen, alle zwischen vier und fünf Jahre alt, dann voller Tatendrang zu Werke, um die Natur mit offenen Augen und Ohren zu erkunden. Manche Kinder führten spannende Experimente mit Wasser durch, andere widmeten sich der Tierwelt. Sogar einen Fisch konnten die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beobachten. Seine Erlebnisse und Erkenntnisse teilte der Nachwuchs schließlich stolz der Filmcrew mit.

„Für die Kinder bot der Tag gleich zwei Abenteuer: den Bach erkunden und mit einem Kamerateam arbeiten. Beide Herausforderungen haben sie auf beeindruckende Weise und voller Freude gemeistert“, zog Michael Wichert, der die Kinder gemeinsam mit Erzieherin Magdalena Michna begleitete, nach dem Drehtag Bilanz.

Nun sind Groß und Klein natürlich ganz toll gespannt auf das Ergebnis. Der fertige Film soll nämlich unter anderem im Rahmen der Veranstaltung „Emscher Dialog 2013“ am 14. Oktober auf Zeche Zollern in Dortmund gezeigt werden.
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