317.000 Euro Fördermittel: Hier wurde Geld "verpulvert"

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Ab Montag, 7. September, ist Schluss: Das „Gladbecker Kinderzimmer“ an der Friedrichstraße schließt seine Pforten.

Denn die 317.000 Euro, die das Land an Fördermitteln zur Verfügung gestellt hat, sind aufgebraucht. Man könnte auch den Begriff „verpulvert“ nehmen, denn eigentlich hatte das „Kinderzimmer“ von Anfang an keine echte Chance.

In den zurückliegenden dreieinhalb Jahre besuchten cirka 11.700 Jungen und Mädchen die Einrichtung, was rein rechnerisch einen Pro-Kopf-Zuschuss in Höhe von 27 Euro pro Besuch bedeutet. Das erhobene „Entgelt“ von 1 Euro pro Kind und der jährliche 5000 Euro-Zuschuss der Sparkasse sind in dieser „Milchmädchen-Rechnung“ noch nicht einmal enthalten.

Trotz der tiefroten Zahlen wird seitens der Stadt Gladbeck das Projekt - ganz mutig - abschließend als „Erfolg“ bezeichnet. Wen wundert es dann eigentlich noch, dass die Stadt Gladbeck pleite ist?
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3 Kommentare
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 05.09.2015 | 15:04  
Uwe Rath aus Gladbeck | 05.09.2015 | 15:08  
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 05.09.2015 | 15:19  
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