Aufatmen in Ellinghorst: Bangen um "Albert-Schweitzer-Schule" hat erst einmal ein Ende

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Aufatmen in Ellinghorst: Der Schulbetrieb an der "Albert-Schweitzer-Schule", die eigentlich 2018 geschlossen werden sollte, wird - zunächst einmal - fortgesetzt. (Foto: Stadt Gladbeck)
Gladbeck: Albert-Schweitzer-Schule |

Ellinghorst. Das Bangen um die "Albert-Schweitzer-Schule" in Ellinghorst ist - erst einmal - zu Ende: Der Schulausschuss der Stadt Gladbeck hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, den Grundschulbetrieb am Weusterweg fortzusetzen.

In der Praxis bedeutet dies erst einmal, dass der Betrieb an der Grundschule auch über den zunächst anvisierten Schließungstermin im Jahr 2018 fortgesetzt wird. Das drohende "Aus" hatte in Ellinghorst für massive Kritik gesorgt, zumal in den letzten Jahren die Schülerzahlen an der "Albert-Schweitzer-Schule" stetig anstiegen.

Auf zwei Bürgerversammlungen im November 2015 und 2016 diskutierte der SPD-Ortsverein noch mit Bürgern und Eltern aus dem Stadtteil, wie man die damals drohende Schulschließung verhindern könnte. Damals war der Kompromiss gefunden worden, das Auslaufen des Standortes von 2016 auf 2018 zu verschieben und zwischenzeitlich die Entwicklung der Kinderzahlen genau zu beobachten, um gegebenenfalls anders zu entscheiden. Und genau dies ist nun geschehen.

Bei den beiden SPD-Ratsmitgliedern Volker Musiol (Mitglied des Schulausschusses) und Wolfgang Wedekind (Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Ellinghorst) stößt die Entscheidung zum Erhalt der Schule natürlich auf Zustimmung. "Mit seinem Beschluss, den Standort für die nächsten fünf Jahre zu erhalten und mit einer Schuleingangsklasse 2018/2019 aktiv fortzuführen, hat der Schulausschuss Klarheit geschaffen," freut sich Volker Musiol. "Die Schülerzahlen und Anmeldezahlen haben sich positiv entwickelt. Deshalb wird diese Schule weiter benötigt. Das ist für alle Eltern und Kinder, aber auch die Lehrkräfte und den Hausmeister ein wichtiges Signal. Unsere vielfältige Schulinfrastruktur in Gladbeck bleibt damit breit und qualitativ gut aufgestellt.“

Zufrieden ist natürlich Wolfgang Wedekind: „Damit ist die soziale Infrastruktur in unserem Stadtteil erst einmal gesichert und der Vertrauensschutz für die vielen Neubürger mit kleinen und schulpflichtigen Kindern hergestellt. Ich freue mich, dass Schulausschuss und Stadtverwaltung hier mit Augenmaß flexibel auf die veränderte Situation reagiert haben." Wedekind sieht nun aber auch die Stadt Gladbeck in der Pflicht, denn jetzt komme es darauf an, den Teilstandort der Wilhelmschule am Weusterweg so aufzuwerten, wie es in Gladbeck gute Sitte sei. Doch auch hier sei man auf einem guten Weg, in enger Abstimmung mit der Schulpflegschaft und der Stadtverwaltung. Und so bleibe Ellinghorst damit auch weiterhin für junge Familien attraktiv.

„Bislang hat die Stadt Wort gehalten und sich als verlässlicher Partner erwiesen. Daher auch unser besonderer Dank an Schuldezernent Rainer Weichelt“, so Wolfgang Wedekind abschließend.
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