Bewerbungsverfahren beim "RVR" läuft: Beigeordnete Nina Frense vor dem "Absprung" aus Gladbeck?

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Nach dreijähriger Tätigkeit als Beigeordnete in Gladbeck liebäugelt Nina Frense mit einem Arbeitsplatzwechsel: Wenn alles nach Plan verläuft wird sie ab dem Sommer 2017 beim "Regionalverband Ruhr" (RVR) die Stelle der Beigeordneten für das Ressort "Umwelt" bekleiden. (Foto: Stadt Gladbeck)
Gladbeck: Rathaus |

Gladbeck. Zu einem neuerlichen"Stühlerücken" könnte im Gladbecker Rathaus am Willy-Brandt-Platz kommen: Beigeordnete Nina Frense könnte voraussichtlich Mitte des Jahres 2017 ihren Schreibtisch räumen.

Auf Anfrage des STADTSPIEGEL bestätigte Frense ein laufendes Bewerbungsverfahren beim "Regionalverband Ruhr" (RVR) für den Posten der "Beigeordneten" für das Ressort "Umwelt". Die Wahl der/des Beigeordneten ist für den Februar 2017 terminiert. Dienstantritt für Nina Frense beim "RVR" wäre im Erfolgsfall dann im Sommer (Juni/Juli) 2017.

Die Chancen für Nina Frense scheinen recht gut zu stehen. "Entschieden ist aber absolut nichts," betont sie. Zumal sie sich in den nächsten Wochen zunächst einmal allen im "RVR" vertretenen Fraktionen vorstellen wolle. Dies auch vor dem Hintergrund, dass Nina Frense, falls sie zur "VRR"-Beigeordneten gewählt werden sollte, mit allen im Gremium vertretenen Parteien eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit anstrebt.

Wie der STADTSPIEGEL aus zuverlässiger Quelle erfuhr, hat sich Nina Frense übrigens keineswegs selbstständig um ihren neuen Job beworben, sondern erhielt eine entsprechende Anfrage von außerhalb.

Reizen würde Nina Frense das neue Aufgabengebiet durchaus. Schließlich war sie im Laufe ihrer Berufskarriere zunächst bei einer Landesverwaltung aktiv, wechselte dann auf kommunale Ebene nach Gladbeck und würde nun auch die Regionsebene kennenlernen. Nina Frense würde Gladbeck übrigens nach nur dreijähriger Dienstzeit den Rücken zukehren.

Im Fall der erfolgreichen Wahl würde Nina Frense eigenen Wort nach Gladbeck "mit einem lachenden und einem weinenden Auge" verlassen. Die Arbeit als Beigeordnete habe ihr sehr viel Spaß gemacht, versicherte sie. Dies auch vor dem Hintergrund, dass ihr bislang Ressorts wie "Öffentliche Ordnung" und "Abfallentsorgung" völlig fremd gewesen seien.
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 14.12.2016 | 18:38  
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