Gladbecker CDU-Landtagskandidat Lange mit heftiger Kritik an türkischsprachigen Festplakaten: "Die Grenze ist erreicht!"

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Übt heftige Kritik an dem türkischsprachigen Gemeindefest-Plakat der Gladbecker "Ditib"-Gemeinde: CDU-Landtagskandidat Dr. Martin Lange. (Foto: CDU Gladbeck)
Gladbeck: Stadtgebiet |

Gladbeck.Vom 28. bis 30. April feiert die Gladbecker "Ditib"-Gemeinde an der Butendorfer Wielandstraße ihr diesjähriges Gemeindefest. Ein Fest, das nun im Bereich der lokalen Politik für Diskussionen sorgt.

Ausgelöst hat die Diskussion der CDU-Landtagskandidat Dr. Martin Lange. Denn er stellt sich persönlich die Frage, ob "Einheimische" bei besagtem Fest unwillkommen seien.

Mit großer Verwunderung und Unverständnis habe er ein Plakat der "Ditib"-Moschee zum "Internationalen Kinder- und Gemeindefest" gelesen. Leider sei dieses Plakat, bis auf die Angabe des Veranstaltungsortes, lediglich in türkischer Sprache zu lesen, begründet der CDU-Politiker seine Kritik.

"Ich muss an diesem Beispiel feststellen, dass die seit Jahrzehnten angestrebte Integration in Deutschland hier zum Beispiel nicht zu fruchten scheint," führt Dr. Martin Lange in einer Mitteilung aus. "Wir haben in Deutschland, somit auch in NRW, mit vielen Mitteln versucht, die Integration zu fördern. Ich finde, dass mittlerweile die Grenze erreicht ist, an der auch eingefordert werden darf."

Eine legitime Forderung sieht Dr. Martin Lange darin, den Inhalt einer öffentlichen Einladung beziehungsweise eines Plakates zu einem in Deutschland stattfindenden Gemeindefest, welche zudem den Wortzusatz "International" aufzeige, neben türkisch auch in deutscher und gegebenenfalls zusätzlich in englischer Sprache lesen zu können.

Dr. Martin Lange ist in Anbetracht des "Ditib"-Plakates davon überzeugt, dass der bereits zu beobachtende Rückwärtstrend beim Überwinden der Sprachbarriere durch die gezeigte abgrenzende Haltung bedauerlicherweise weiter unterstrichen werde und der gewünschten positiven Integration in der deutschen Gesellschaft widerspreche.

"Dieses Beispiel trägt in keinster Weise zu einer guten nachbarschaftlichen Beziehung hier in Gladbeck-Butendorf bei, sondern fördert eher das Gefühl einer Weiterentwicklung von Paralellgesellschaften," so Dr. Martin Lange abschließend.
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