Graffiti: Kunst oder nicht?

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Mit einer ganz besonderen Fotocollage erfreute uns STADTSPIEGEL-Leser Hans-Joachim Bartz. Der Naturwissenschaftler ist oft mit der Kamera unterwegs und hat diesmal viele Graffitis fotografiert und einige von ihnen zu Collagen zusammengestellt. Der Hattinger, der einmal als Industriefotograf gearbeitet hat und nach eigenen Angaben durchaus ein Verständnis für Kunst hat, kommt indes hier manchmal an seine Grenzen. „Viele Hauswände, Stromkästen und Buswartehäuschen sind mit diversen Kunstwerken versehen- obwohl manche den Eindruck erwecken als ob jemand einen Lösemittellack gekauft hat und vor dem Wartehäuschen ins Stolpern geraten ist. Na ja, Kunst ist nicht immer planbar- manchmal entsteht sie ganz spontan. Jeder Sprayer signiert sein Werk- und ich habe festgestellt, dass man sogar ohne Navi den Weg eines Künstlers verfolgen kann. Zwei Beispiele: Der Künstler SIKE legt wohl des öfteren den Weg von der S-Bahnstation- über die Südstadt bis zum Rosenberg zurück. Die letzten Kunstwerke enden etwa 200 m vor dem Schulenbergwald. Und: Einige Künstler markieren ihren Weg vom Busbahnhof Reschop- über die Innenstadt bis in den multilinguistischen Wohnbereich oberhalb der oberen Heggerstraße.
Und was sagen Sie dazu? Sind Graffitis Kunst oder nicht?
Collage: Bartz
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