Lesezeichen brachte Glück

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Nil Münch (von links), Svenja Tiggemann, Vivian Feike, Lucia Decker und Hendrik Montag stellten sich dem Wettbewerb und lasen der Jury Passagen aus ihren Lieblingsbüchern vor.
 
Svenja Tiggermann las der Jury und den Mitschülern aus dem Buch „Harry Potter - Der Stein der Weisen“ vor.
Hattingen: gesamtschule hattingen | Für Svenja Tiggemann geht es Anfang des kommenden Jahres zum Vorlesewettbewerb des Ennepe-Ruhr-Kreises, dort wird die Sechstklässlerin die Gesamtschule Hattingen vertreten.
Beim schulinternen Finale des Vorlesewettbewerbs der sechsten Klassen wurde sie zur Siegerin bestimmt. Neben einer Passage aus dem Buch „Harry Potter - Der Stein der Weisen“ las die Schülerin auch einen ihr zuvor unbekannten Sachtext über Siebenschläfer vor.
„Ich freue mich sehr“, sagt die Elfjährige und strahlt, nachdem die Jury das Urteil verkündete. Gegen vier weitere Klassensieger setzte sie sich durch: Lucia Decker, Nil Münch, Hendrik Montag und Vivian Feike. Alles hatten dabei alle gemeinsam, ob Zauberer, Vampire oder Biester - in ihren Geschichten ging es stets fantasievoll zu. „Das ist bei Schülern in diesem Alter immer sehr beliebt“, weiß Lilo Ingenlath-Gegic, Abteilungsleiterin 5/6/7 an der Gesamtschule und Organisatorin des Wettbewerbs.
Ob der Lesefluss, die Betonung, die Lautstärke und die Aussprache oder aber die Buchvorstellung und die Haltung beim Lesen - kritisch beobachtete die Jury die fünf Klassensieger und vergab entsprechende Punkte für die einzelnen Kriterien. Neben Jenny Nowack, der Vorjahressiegerin aus Klasse 7a, saßen auch Oberstudienrätin und Deutschlehrerin Anette Schreiber, Oberstufenschüler Ahmet Hut, Sozialpädagoge Stafan Rau und Heike Bein, Leiterin der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Stadtbücherei Hattingen, mit in der fachkundigen Jury. „Es war wieder eine sehr schwierige Aufgabe, den Sieger zu ermitteln“, so Anette Schreiber, die zum elften Mal in dieser Funktion Punkte verteilte. „Ihr habt alle gut und auch flüssig gelesen.“
Bereits seit dem Jahr 2004 wird der Vorlesewettbewerb in der Hattinger Gesamtschule in dieser Form durchgeführt. Während die Klassen ihre Sieger zunächst intern im Deutschunterricht ermitteln, wird der Schulsieger immer am Montag nach Nikolaus ermittelt. Dafür lädt Lilo Ingenlath-Gegic, Abteilungsleiterin 5/6/7 an der Gesamtschule, die fünf Klassensieger mit je einem „Daumendrücker“ und die Jurymitglieder in die weihnachtlich geschmückte Schülerbibliothek ein. „In der ersten Beurteilungsrunde dürfen die Jungen und Mädchen rund fünf Minuten aus ihrem Lieblingsbuch vorlesen“, erklärt Ingenrath-Gegic. „Im Vorfeld müssen sie den Titel nennen, kurz den Inhalt zusammenfassen und begründen, warum sie sich für dieses Buch entschieden haben.“ Neben dem bekannten Text gilt es für die Sechstklässler auch einen unbekannten Text vorzulesen. „In diesem Jahr waren das Sachtexte aus einer Kinderzeitschrift“, so die Abteilungsleiterin.
Bis Ende Februar beziehungsweise Anfang März hat Svenja Tiggemann nun Zeit, um sich auf den nächsten Wettbewerb vorzubereiten. Dann wird sie die Gesamtschule Hattingen auf Kreisebene vertreten. „Jetzt muss ich mir erstmal überlegen, welches Buch ich dann vorstellen werde“, so die Elfjährige. Aber eins steht schon fest: Ihr Lesezeichen mit dem vierblättrigen Glücks-Kleeblatt wird sie auch dann wieder dabei haben.

Die Klassensieger:
-Lucia Decker (6a)
-Nil Münch (6b)
-Hendrik Montag (6c)
-Vivian Feike (6d)
-Svenja Tiggemann (6e)
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