Aus den Fugen geraten: Fassade des Mauritiusdoms muss renoviert werden

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Der Zahn der Zeit hat an der 1858 erbauten Kirche genagt und nun bröckeln die Steine aus den Mauern. Eine Renovierung ist dringend nötig. Foto: Janz
Hattingen: Mauritiusdom |

Am vergangenen Freitagvormittag sowie am Montag wurde am Mauritiusdom am Domplatz 2 ein Sicherungsgerüst auf der Nordseite der Fassade angebracht. Eine notwendige Vorsichtsmaßnahme wegen der anstehenden Fugen-Renovierungsarbeiten an dem über 150 Jahre alten Kirchengebäude.

„Der Aufbau des Sicherungsgerüstes heißt nicht, dass es direkt mit der Renovierungsarbeit losgehen wird. Dazu werden erst noch weitere Voruntersuchungen notwendig sein“, berichtet Pastor Mirco Quint. Zur Finanzierung der Bauarbeiten ist die Aktion RE:FUGeIUM ins Leben gerufen worden.

Gemeinde will 500.000 Euro Spenden sammeln

Die Gemeinde St. Mauritius hat sich vorgenommen, 500.000 Euro Spenden zu sammeln. Anderweitig sei die Gesamtfinanzierung der Renovierungsarbeiten kaum finanziell kalkulierbar. Die ersten 10.000 Euro sind bereits auf dem eigens dafür eingerichteten Spendenkonto eingegangen. Drei große Projekte stehen noch in der Adventszeit an, deren Reinerlös für RE:FUGeIUM vorgesehen ist:

Projekte zugunsten der Arbeiten am Dom

1. Am 8. Dezember wird es erstmals die Konzert­reihe „Wolf Codera’s Weihnachtskonzert“ in Hattingen geben: im Mauritiusdom. Beginn ist um 18 Uhr. Karten kosten 25 Euro. 2. Am 15. Dezember wird das Gospelmusical „Der Star von Bethlehem“ im Mauritiusdom aufgeführt (Beginn 15.30 Uhr). 3. Am Wochenende 14. und 15. Dezember gibt es erstmals einen kleinen Adventmarkt am Mauritiusdom.

Spendenkonto:

Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Stichwort: „Refugium“ Kontonummer: 166 900 40, BLZ: 360 60 295 (Bank im Bistum Essen)
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