Schüler erkunden verschiedene Berufsfelder

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Alle Schüler der achten Klassen an weiterführenden Schulen nehmen an einer neuen Landeskampagne zur Berufsfelderkundung (BFE) teil. Neben einem theoretischen Teil wird es an drei Tagen in drei verschiedenen Unternehmen einen Schnuppertag geben, um das Berufsfeld zu erkunden. Dazu sind Firmen aufgerufen, sich zu melden.

In der achten Klasse erkunden Schüler in der weiterbildenden Schule mittels Interviews, Fragebögen und praktischen Teilen ihre Stärken und Schwächen, gemeinsam mit professionellen Beratern.
Sie erhalten im Ergebnis eine persönliche Analyse, welche Berufsfelder entsprechend ihrer Fähigkeiten und Neigungen für sie geeignet sein könnten.
In einer zweiten Phase sollen sie in Schnuppertagen in verschiedenen Firmen diese Berufsfelder kennenlernen. Zur Zeit nehmen bereits rund dreißig Schulen teil mit über 3000 Schülern aus Hagen und dem EN-Kreis. Im nächsten Jahr sollen es 52 weiterführende Schulen mit 4500 Schülern sein.
Deshalb sind Firmen aufgerufen, sich in einem Online-Portal unter www.berufsfelderkundung-ha-en.de kostenlos zu registrieren und damit zu bestimmten Terminen einen solchen Schnuppertag anzubieten. Die Terminblöcke sind festgelegt vom 7. bis 11. März, 25. bis 29. April sowie 27. Juni bis 1. Juli im kommenden Jahr. Wer Hilfe für die Gestaltung dieses Schnuppertages braucht, kann diese bei der zuständigen „agentur mark GMbH“ in Hagen bekommen. Ansprechpartner für die Unternehmen ist Michael Sicks, 02331/4887818 oder per E-Mail unter sicks@agenturmark.de.
„Für Unternehmen und Schüler ist dies eine gewinnbringende Situation. Die Unternehmen können auf diese Weise junge interessierte Menschen kennenlernen, die sich für ihr Unternehmen interessieren. Die Schüler haben die Chance, in Berufsbilder zu schnuppern und Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft zu sammeln“, so Bürgermeister Dirk Glaser bei der Vorstellung des Betriebes „Integration Matters“, der sich bereits im Online-Portal registriert hat.
„Im günstigen Fall werden hier die ersten Weichen für ein längeres Praktikum zu einem späteren Schulzeitpunkt gestellt und vielleicht folgt daraus sogar nach der Schule eine Ausbildung“, so Michael Sicks.

Arbeit ist mehr als die Unterbrechung der Freizeit

Laufend können sich Unternehmen in dem Onlineportal registrieren. Sind die Plätze für ihre Schnuppertage ausgebucht, so wird dies ebenfalls angezeigt. Ab dem 7. Januar haben die Schulen einen Zugriff auf das Portal. Die Lehrer weisen jedem Schüler ein Kennwort zu, so dass der Schüler selbst im Portal sich seine Wunschfirma für einen Schnuppertag aussuchen kann. Über eine Rückmeldung an den betreuenden Lehrer wird daraus eine feste Zusage.
Selbstverständlich kann ein Schüler aber auch auf Eigeninitiative hin tätig werden und sich bei Unternehmen vorstellen und diese um einen Schnuppertag im genannten Zeitraum bitten. „Unser Ziel ist aber die Registrierung der Firmen über das Portal. Für die Unternehmen ist eine eigene Ausbildung wichtig und hier können sie frühzeitig Kontakt zu potentiellen Interessenten aufnehmen. “, so Sicks.
Die Jugendlichen haben so die Möglichkeit zu erfahren, dass Arbeit mehr ist als die Unterbrechung ihrer Freizeit.
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