Bredenscheider Schüler pflanzen 50 Wildapfelbäume

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Foto: Römer
Alle Jahre wieder veranstaltet Förster Thomas Jansen mit Hattinger Grundschulen die „Wald-Jugendspiele“, und alle Jahre wieder gibt es dabei eine Gewinnerklasse, und die darf im nächsten Frühjahr am „Tag des Baumes“ den „Baum des Jahres“ pflanzen.
Zuletzt gewonnen hatte die Klasse vier der Grundschule Bredenscheid. Also zogen jetzt die Schüler gemeinsam mit Klassenlehrerin Kerstin Braas (im Foto rechts) und zwei begleitenden Müttern, Förster Jansen (hinten mitte) und Weimaraner „Frisco vom Emstal“ von der Großen, abgebrannten Schutzhütte zur hoffentlich noch lange unversehrten kleinen und von da noch tiefer in den Wald.
Dort wurden sie von Waldarbeitern an einem Stück Wald erwartet, in dem der Orkan Kyrill vor Jahren gewütet hatte.
„Wir haben extra einige Flächen frei gelassen, um solche Pflanzaktionen durchführen zu können“, erklärte Thomas Jansen im Gespräch mit dem STADTSPIEGEL. Da sich die Natur aber ebenfalls schon wieder einen Teil zurück erobert hat, erhofft sich der Förster hier „ein ganz bunt gemischtes Waldstückchen“.
Neben den Kindern und ihrem erklärten vierbeinigen Liebling Frisco stand an diesem Tag aber auch der Wildapfel als „Baum des Jahres“ im Mittelpunkt. Gleich 50 Stück, welche die Stadt gekauft hatte, sollten die Kinder pflanzen, unterstützt natürlich von den Waldarbeitern. Aber zunächst lernten sie von Förster Jansen: „Der Wildapfel ist kein großer Baum und kein Nutzholz. Aber er braucht viel Licht und das haben wir ja hier. Zum ,Dank‘ liefert er Insekten ein Blütenmeer. Er trägt Früchte, die uns Menschen nicht besonders schmecken, aber die Tiere des Waldes lieben sie.“
Und dann ging es schon an die Arbeit. Schnell merkten die anfangs noch sehr eifrigen Schüler, dass Bäumepflanzen nicht nur Spaß macht, sondern auch ganz schön anstrengend ist – und beim Pflanzen auf wundersame Art und Weise immer Erde verschwindet, die zum Bedecken der Wurzeln nötig ist. Doch da halfen die Waldarbeiter und der Förster mit Rat und Tat, so dass am Ende die Wurzeln aller Bäumchen „unter die Erde“ kamen.
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