Kommentar zur geplanten Gesamtschule am Bömberg

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STADTSPIEGEL-Leser waren schon informiert. Jetzt konkretisiert sich die Gründung einer Bürgerinitiative, die den Bau einer Gesamtschule am Bömberg verhindern möchte. In der letzten Ratssitzung wurde diese Gesamtschule erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, die Politik hatte nur wenige Tage zuvor von Bürgermeister Dr. Ahrens die Infos erhalten. Mit einer knappen Mehrheit wurde trotz vieler Fragen (u. a. Verkehrsproblematik) für den Gesamtschul-Neubau gestimmt. Wäre Dr. Ahrens ein lernfähiger Bürgermeister, hätte er im Rat darauf pochen müssen, die Bürger zu informieren und mitzunehmen. Es ist anzunehmen, dass eine Bürgerinitiative am Montag, 17. November, ab 19 Uhr im Restaurant Schleddenhof ins Leben gerufen wird. Den Bürgerunmut hätte Dr. Ahrens der Stadt ersparen müssen.

Ich habe den Kommentar für die heutige Ausgabe des Stadtspiegels geschrieben. Der Bürgermeister hat irgendwann einmal die Gesamtschul-Problematik an sich gezogen. Nun gibt es zwar einen Beschluss, aber die Bürger in der Bömberg-Region sind verständlicherweise richtig sauer. Sie sind nicht informiert worden, geschweige denn gefragt worden. Die ungeklärte Verkehrsproblematik ist an erster Stelle zu nennen. Seit der Ratssitzung ist auch bekannt, dass der Elternwille nicht wie geplant, abgefragt wird, weil die Zeit zu knapp wird. Ich glaube das alles nicht. Die Politik peitscht Sachen durch - dabei geht es um Menschen. Aber Einsicht ist nicht zu erwarten.
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