Töchter des Ausbruchs - Film über Schicksale von weiblichen Flüchtlingen läuft in Kamen

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Der selten gezeigte Langfilm "Töchter des Aufbruchs" von Regissierin Uli Betzläuft bei freiem Eintritt am Donnerstag, 5. November, im Kamener Haus der Stadtgeschichte in Bahnhofstraße um 19 Uhr. (Foto: Uli Betz)
Kamen: Haus der Stadtgeschichte |

Die Bürgerinitiative "Zivilcourage für Kamen" zeigt am Dienstag, 5. November, um 19 Uhr im Haus der Stadtgeschichte, Bahnhofstraße 21, den Film "Töchter des Aufbruchs" über Schicksale von weiblichen Migranten und Flüchtlingen.

Flucht, Arbeitssuche oder einfach die Lust auf etwas Neues – dies waren Gründe,
welche Frauen seit den 1960er Jahren aus aller Welt nach Deutschland führten. Der
Film erzählt aus dem Leben von Migrantinnen unterschiedlicher Generationen, die nach Deutschland eingewandert sind.
Die charakterstarken Migrantinnen haben alle, ob aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen einen Neuanfang gewagt und sich durchs Leben in der Fremde gekämpft. Mit Charme und Tiefgang blicken sie auf ihr Leben zurück und lassen teilhaben an ihren oft abenteuerlichen Geschichten. Geschichten von der beharrlichen Anstrengung Brücken zwischen den Kulturen zu bauen. Dabei verhehlen sie auch nicht, dass es einen bleibenden Schmerz gibt: wenn die Kinder daheim im Dorf bleiben mussten und heute der Mutter entfremdet sind. Trotzdem sieht der Zuschauer kraftvolle Erfolgsgeschichten. Mit drei Gruppen hat die Filmemacherin Uli Betz gesprochen: die klassischen „Gastarbeiterinnen“ der 60er Jahre, die Gruppe der politischen Flüchtlinge, z.B. aus dem Libanon oder dem Irak und die jungen Frauen, die aus den großmütterlichen und mütterlichen Wurzeln ihre kreative Kraft schöpfen.
Die Filmvorführung beginnt um 19 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Weiteres auf www.toechterdesaufbruchs.de.
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