Neue Perspektiven - Ausbildung für junge Flüchtlinge über die HWK

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Olesja Mouelhi-Ort kümmert sich um die Zukunft der Flüchtlinge. (Foto: Handwerkskammer)
Kamen: Kamen |

Die Flüchtlingsinitiative der Handwerkskammer (HWK) Dortmund ermöglicht jungen Flüchtlingen eine Ausbildung im Handwerk und damit die Chance auf eine berufliche Zukunft in Deutschland.

Eine Reform des Bleiberechts schafft jetzt noch günstigere Bedingungen für das Projekt. Denn ab sofort können die nordrhein-westfälischen Ausländerbehörden jungen Flüchtlingen, die einen Ausbildungsplatz gefunden haben, eine Duldung aussprechen. Dies teilte das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW Ende Juni mit.
„Wir begrüßen die neue Regelung sehr. So können wir zukünftig auch den Jugendlichen eine Chance geben, die noch einen unsicheren Aufenthaltsstatus haben“, sagt Olesja Mouelhi-Ort, HWK-Hauptabteilungsleiterin und Verantwortliche für die Flüchtlingsinitiative der HWK Dortmund.
Das Projekt, das Anfang des Jahres gestartet war, wird für das Jahr 2015 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung voll finanziert. Es soll helfen, den Flüchtlingen aus den aktuellen Krisenregionen eine berufliche und persönliche Perspektive zu bieten. Damit wird gleichzeitig die Voraussetzung geschaffen, dass Flüchtlinge sich später in ihren Heimatländern am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wiederaufbau beteiligen.
Unternehmen, die das Projekt unterstützen und einen Ausbildungsplatz zur Verfügung stellen möchten, können sich bei der HWK melden: Tel.: 0231/5493-415; E-Mail: Kathrin.Engel@hwk-do.de.
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