Herbert Looschelders stellt Ökologie- und Sozialstiftung vor

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Stifter Herbert Looschelders, Malermeister Kersten und Guido Burmann, Stiftungsvorstand (v.li)
Der Klever Selbsthilfeverein ist schon mehrere Jahre alt – sein Gründer, Herbert Looschelders, hat vor einem Jahr nun auch eine Stiftung ins Leben gerufen. Die Stiftung hat sich die Auseinandersetzung mit ökologischen und sozialen Themen zum Ziel gesetzt. Guido Burmann ist als Stellvertreter im Stiftungsvorstand tätig.

„Ich verdiene gut, der Staat hat mein Studium finanziert – ich habe keine Kinder, meine Nichten und Neffen sind gut versorgt – auch deshalb habe ich diese Stiftung gegründet“, so Herbert Looschelders. Er stellte während der Vorstellung der Stiftung zwei Fragen: Wofür all' Geldd scheffeln? Macht Geld glücklich? Die Antwort entnahm der Stifter einer vor Kurzem veröffentlichten Studie zum Thema Glück und Geld: „Geld macht demnach doch glücklich – aber wenn die Grundbedürfnisse einmal befriedigt sind, ist der Zuwachs an Glück nur sehr minimal.“ Was aber stets glücklich mache, sei anderen zu helfen. „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier“ - dieses Zitat Mahatma Gandhis ist jetzt Leitspruch der Looschelderschen Ökologie- und Sozialstifung.

„Ich möchte Einfluss haben auf das, was mit meinen Steuern passiert“, erklärte Herbert Looschelders. Er möchte weder Rüstungsexporte noch Ausbeutung in der Dritten Welt unterstützen. 2005 habe er das Haus an der Römerstraße 32 gekauft, 2011 sei das Haus gestiftet worden. Mit den Mieteinnahmen werden soziale oder ökologische Anliegen unterstützt. Einer der Nutznießer ist der Selbsthilfeverein, dessen Mitglieder sich seit vielen Jahren beispielsweise der Beratung und Unterstützung von Menschen im Hartz-IV-Bezug verschrieben hat.Der Stifter überreichte dem Verein am Freitag einen Scheck in Höhe von 2000 Euro.

Ob ein solcher Verein nicht mit öffentlichen Geldern gefördert werden solle, fragte Looschelders. „Nein, denn es gibt weit und breit keinen Verein, der unabhängig von öffentlichen Geldern auch Städte und Kommunen verklagt – und das sehr erfolgreich“, führte Herbert Looschelders aus. Außerdem solle ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich gefördert werden.

Malermeister Gerd Kersten, Bedburg-Hau, hatte am Freitag ebenfalls einen Scheck im Gepäck: Er spendete der Stiftung 800 Euro. Weitere Zustiftungen sind möglich.
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Willi Heuvens aus Kalkar | 15.12.2012 | 16:47  
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