SOS-Kinderdorf investiert 2,05 Millionen Euro in neuen Kindergarten

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Heinz Driehsen, Technischer Leiter SOS-Kinderodrf, Falko van den Bruck, Leiter SOS-Kinderdorf, Heinz Wrede, Architekt, und Florian Zitzke, Architekt (v.li.), erläutern das Konzept für den neuen SOS-Kindergarten an der Kalkarer Straße.

Kleve. Sechs Jahre lang wurde am Projekt getüftelt bis die Idee ausgereift war. Im Januar 2015 wurde die Baugenehmigung erteilt - inzwischen sind die Rohbauarbeiten für einen neuen SOS-Kindergarten an der Kalkarer Straße weit fortgeschritten.

Falko van den Bruck, Leiter des SOS-Kinderdorfs, fasst die Intention für den Neubau zusammen: „Wir wollten drei Komponenten zusammenführen: Zum einen den Kindergarten, ein Familienzentrum und einen Treffpunkt für Ehrenamtliche.“ Gebaut wird dort, wo ehemals Gewächshäuser standen - hinter dem SOS-Verwaltungsgebäude, das zum Familienzentrum und Treffpunkt umgewidmet werden soll.

Integrative Arbeit

Im Kindergarten soll integrativ gearbeitet werden. Im alten Kindergarten an der Kuhstraße in Materborn war das bisher nicht gut möglich. „Dort gibt es zu viele Treppen, die Räume sind für integratives Arbeiten nicht ausgelegt“, so van den Bruck. Die Kindergartenplätze bleiben aber erhalten.

Entwurf stammt vom Architekturbüro Wrede

Der Neubau wurde im Architektenbüro Heinz Wrede entworfen. Die Gruppenräume sind um einen großen, lichten Innenhof gruppiert. Viel Glas, viel Licht, eine ansprechende Fassade, die mit Holz verkleidet wird, geben dem Kindergarten das gewisse Etwas. „Der Mehrzweckraum ist zweigeschossig erschlossen und kann unter Einbeziehung des Lichthofes vielseitig genutzt werden“, so Heinz Wrede. Verbaut werden ausschließlich ökologische Materialien, das Dach wird begrünt. „Das Farbkonzept ist eher zurückhaltend - ein Kindergarten lebt von der Gestaltung“, sagt Wrede. Auch die Außenanlage wurde schon geplant. Mit vielen Geräten und kleinen Hügeln ausgestattet, soll er die Kinder zu mehr Bewegung einladen. Die Gesamtkosten betragen 2,05 Millionen Euro. Die Stadt beteiligt sich mit 516 000 Euro, der Landschaftsverband Rheinland mit 244 000 Euro an den Kosten.
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