CDU-Bundestagskandidat Stefan Rouenhoff: "Von Anfang an Vollgas geben"

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Angespannt zu Beginn der Aufstellungsversammlung zum CDU-Bundestagskandidaten: Matthias Reintjes (l.) und Stefan Rouenhoff
Knapper geht's wirklich nicht: Mit nur 14 Stimmen Vorsprung vor dem jungen Emmericher Kandidaten Matthias Reintjes wurde Stefan Rouenhoff aus Goch am Mittwoch auf der Aufstellungsversammlung der CDU Kreis Kleve als Kandidat für die Bundstagswahl im September kommenden Jahres gewählt. Im ersten Interview nach der Wahl erzählt Rouenhoff, was er in Berlin erreichen will.

Glückwunsch zur Kandidatur: Wie haben Sie persönlich im Rückspiegel den Mittwochabend in der Messehalle Kalkar erlebt?

Zunächst vielen Dank für Ihre Glückwünsche. Es war ein unglaublich spannender Wahlabend. 570 CDU-Mitglieder aus dem Kreis Kleve sind nach Kalkar gekommen und haben ihre Stimme abgegeben. Das allein ist ein riesengroßer Erfolg für unsere Kreis Klever CDU. Und das soll uns erstmal jemand nachmachen. Wir vier Bewerber sind außerordentlich fair miteinander umgegangen. Das zeigt, dass wir eine CDU-Familie sind. Ab jetzt geht die Arbeit richtig los.

Angenommen, es gelingt Ihnen wirklich, im nächsten Jahr das Direktmandat zu erobern. Warum sind gerade Sie dazu in der Lage, den Wahlkreis Kreis Kleve in Berlin angemessen zu repräsentieren?

Der politische Betrieb in Berlin ist mir nicht unbekannt. Ich habe mehrere Jahre im Bundeswirtschaftsministerium gearbeitet und hier berufliche Erfahrung in unterschiedlichen politischen Themenfeldern sammeln können - etwa in der Mittelstandspolitik. Und es bestehen einige Kontakte in die Wirtschaft und Politik. Ich denke, dass dies eine gute Grundlage ist, um in Berlin von Anfang an Vollgas geben und mich für die Belange meiner Heimatregion mit Nachdruck einsetzen zu können.

Zur Aufstellungsversammlung kamen auch überraschend viele junge Mitglieder. Kann man junge Menschen wieder für ein Engagement in der CDU begeistern?

Davon bin ich fest überzeugt. Themen von großem Interesse für unsere junge Generation gibt es zu Genüge - zum Beispiel der digitale Wandel oder die Energiewende. Und die CDU ist eine moderne und offene Volkspartei, die diese Themen angeht. Deshalb kann ich unsere jungen Menschen zu einem politischem Engagement in der CDU nur ermutigen. In Kalkar hat man gesehen, das unsere jungen Menschen mitentscheiden wollen und können. Das ist vor allem ein Erfolg unseres Chefs der Kreis-JU und meines Mitbewerbers, Matthias Reintjes. Hieran möchte ich gemeinsam mit ihm anknüpfen.

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