"Sontowski-Gebäude ist eine Bausünde"

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Bei einem Besuch im Geschäft GastHaus informierten sich Kleves FDP-Ortsvorsitzender Daniel Rütter und der FDP- Kreisvorsitzende Prof. Dr. Ralf Klapdor über die Sorgen des Klever Einzelhandels angesichts des geplanten Sontowski-Projekts auf dem Minoritenplatz. GastHaus-Inhaberin Barbara Pauls ist Mitbegründerin der „Denkpause“-Initiative, die sich vehement gegen die Verwirklichung des Projekts ausspricht und ein Bürgerbegehren anstrebt, falls der Rat dem Investor aus Erlangen tatsächlich grünes Licht geben sollte. „Das Sontowski-Gebäude ist eine Bausünde, wie sie eine Stadt mit unserer Tradition nicht verdient hat“, so Pauls. „Es wird einer funktionierenden Innenstadt schaden, einer Innenstadt, in der es schon jetzt zu viele Leerstände gibt.“

Mit ihren Argumenten stieß die Geschäftsfrau bei den beiden FDP-Politikern auf offene Ohren. Daniel Rütter verwies auf die gegenwärtige Nutzung des Geländes: „Der Minoritenplatz ist momentan der Parkplatz des Klever Einzelhandels – und es darf nicht sein, dass den Klever Händlern diese Plätze weggenommen werden zugunsten eines einzelnen Investors.“ Rütter hält den Standort zudem für ein derartiges Bauprojekt für vollkommen ungeeignet.
Ralf Klapdor, der auch Bundestagskandidat der FDP ist, konnte als Professor der Hochschule Rhein-Waal ein zusätzliches Argument gegen den Bau beisteuern. Klapdor: „Eigentlich sollten die Studenten in die Stadt integriert werden. Doch durch dieses Gebäude wird die Hochschule von der Stadt abgeriegelt. Die Stadt müsste sich an dieser Stelle öffnen.“

Die beiden FDP-Politiker sagten daher der Initiative bei ihrem Ziel, den Sontowskibau auf dem Minoritenplatz zu verhindern, ihre Unterstützung zu. „Es muss in unser aller Interesse sein, dass Kleve eine attraktive Stadt sowohl zum Einkaufen, als auch zum Leben bleibt“, so Rütter.
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