Aller Anfang ist leicht.

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Andreas Schulz (2.v.re.) erklärt die Montage von Dusch-/Badewannenfüßen.

Der neue Jahrgang im Berufsbildungsbereich hat sich schnell eingewöhnt.

Langenfeld/Monheim/HIlden/Haan. Anfang bis Mitte September kommen die meisten „Neuen“ in den Berufsbildungsbereich der WFB Lise-Meitner-Straße in Langenfeld. Meistens sind es Schüler aus der Förderschule für geistige Entwicklung (Virneburgschule), die den südlichen Teil des Kreises Mettmann abdeckt. Jetzt haben sie sich allmählich eingewöhnt. „Die neuen Mitarbeiter finden oft schon alte Bekannte vor, die bereits das erste Jahr im Berufsbildungsbereich absolviert haben, und auch während der Praktika innerhalb der Schulzeit haben sie Kontakt zu ehemaligen Mitschülern“, berichtet Werkstattleiterin Maren Knuth.

Zu den „Neuen“ gehört auch Nathalie Kreuter (17). Sie besuchte bis zur 10. Klasse die Förderschule mit Förderschwerpunkt „Sehen“ in Düsseldorf. „Die Arbeit macht Spaß, die Kollegen sind nett, und ich habe auch schon eine Freundin gefunden“, berichtet die neue Mitarbeiterin im Berufsbil-dungsbereich. Die Schule habe ihr aber auch gefallen. In guter Erinnerung sei ihr die schöne Abschlussfeier.

Maximal zwei Jahre dauert die berufliche Bildung, die von der Bundesagentur für Arbeit finanziert wird. Die ersten drei Monate zählen zum sogenannten Eingangsverfahren. Zu dessen Beginn werden über eine Kompetenzanalyse die handwerklichen-motorischen Fähig- und Fertigkeiten geprüft. Die berufliche Bildung basiert auf dem „Fachkonzept für Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich“ der Bundesagentur für Arbeit. Das daraus resultierende Durchführungskonzept wurde von der Koordinatorin für die Berufsbildung in den WFB Werkstätten des Kreises Mettmann GmbH, Nicole Brandt, in Zusammenarbeit mit den Gruppenleitern der Berufsbildungsbereiche erarbeitet.

Vielfältig sind die zu erwerbenden Kenntnisse und Fertigkeiten, die über eine Reihe von Modulen vermittelt werden: Arbeitssicherheit, Hygiene, Verhalten, Umweltschutz, spezifische Werkzeuge, Geräte und Maschinen, spezifische Arbeitsabläufe und Tätigkeiten.

Die zu vermittelnden Inhalte der Berufsbildung sind in einem Ausbildungsrahmenplan festgelegt. Es sind die die Bereiche Montage-Verpackung, Lager-Logistik, Hauswirtschaft-Küche, Textil, Garten, Holz und Metall.

„Eine Spezialität ist in der WFB Lise-Meitner-Straße schon seit einigen Jahren die Holzbear-beitung“, erklärt Gruppenleiterin Michaela Melzner. „Wir fertigen Vogelhäuschen, Nistkästen, Spardosen, Buchstützen, Blumenstecker u.a.m. aus Holz und bieten diese Artikel mit viel Erfolg auf diversen Märkten an.“
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